Jahresrückblick Teil 2

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Der zweite Teil des Jahresrückblickes 2017 beginnt mit dem Juli 2017 und gleich mit einem tollen Ereignis. Denn während ganz Hamburg schon anfing vor sich hin zu brodeln, löste ich gemeinsam mit Sina den Gewinn für eine Miniausfahrt ein.

Gemeinsam ging es in einem kleinen Flitzer quer durch Hamburg. Wir hatten viel Zeit zu quatschen und verlebten einen schönen ereignisreichen Tag. Siehe auch meinem Blogpost dazu.

Die anschließende Woche war sehr nervenaufreibend, denn durch den G20-Gipfel war mein Mann in Hamburg im Dauereinsatz und ich mit den Kindern ganz allein, ich hielt diese stressige Situation nur so gut aus, weil ich wusste ein Urlaub war zum Greifen nah.

Ein Pferdeurlaub

So machten wir uns auf den Weg in Richtung Schleswig Holstein und das schönste daran war, dass hinter unserem Auto der Pferdeanhänger hing, in dem Fiete genüsslich sein Heu mümmelte. Gemeinsam mit meiner Familie , Sina, ihrem Freund und natürlich Fiete lag vor uns das wunderschöne Anwesen vom Islandgestüt Osterbyholz. Fiete bekam eine Paddockbox mit Eselnachbarschaft. Es machte den Eindruck, dass er sich sofort heimisch fühlte und genoss es sehr unsere ganze Aufmerksamkeit zu bekommen.

Auch an ein, zwei Töltstunden nahmen wir auf den dortigen Isländern teil. Meine Kinder fanden es großartig, den ganzen Tag über den Hof zu tollen und sich mit neuen Freunden den Tag zu vertreiben. Wir verbrachten in der Nähe von Eckernförde ein paar wundervolle Tage. Und für mich war es ein wunderschöner Urlaub.

Nach dem Urlaub brachten wir unsere Kinder wegen der Kitaschließzeit zu meinen Eltern. Zwei Wochen ohne Kinder, immer wieder schön, aber auch genauso seltsam. Bedeutet aber auch viel Fietezeit. Zudem erhielt ich in der Zeit die großartige Nachricht, dass ich als Futtertesterin für Pegus Horsefeed ausgewählt wurde. Eine tolle Chance meinen Bericht dazu könnt ihr hier nachlesen.

Mein erster Start mit der Sponsorenschabracke von Pegus führte auch gleich mal zu einer A-Platzierung. Nach dem Turnier nutzen wir unsere gemeinsame freie Zeit um mal als Paar etwas Zeit zu genießen. So schauten wir uns ein Tennisspiel an und ich nahm gemeinsam mit Sina an einem Grillwettbewerb teil. Zwar ernteten wir keine Lorbeeren, aber wir hatten auf jeden Fall Spaß und wissen, dass wir von richtigen Grillprofis weit entfernt sind. 😀

Nach zwei Wochen waren die Kinder endlich wieder zurück und wir verbrachten das Willkommenswochenende an der Ostsee und schauten uns Störtebecker an. Für unsere Tochter ein tolles Ereignis, von dem sie noch heute oft erzählt.

Schnell kehrte wieder der Alltag in unser Leben ein.

Von kleinen und großen Pferdemädchen

Der August startete wieder mit einem Turnier in Bokel, bei dem ich jedoch lieber auf eine Wertung verzichtete, weil Fiete sich sehr vor den Lautsprechern und dem Richteranhänger gruselte. Anschließend zeigte das Minifräulein in einer Führzügelklasse noch ihr Können.

Nach der eher bescheidenen Leistung von Fiete und mir, gab es in der nächsten A-Dressur in Neuenfelde ein Glück wieder ein Schleifchen für uns.

Ansonsten plätscherte der August so vor sich hin, ohne irgendwelche nennenswerte Ereignisse. Ende August zog die Firma in der ich angestellt bin in ein neues Bürogebäude, welches einfach nur großartig und modern ist und in dem es Spaß macht jeden Tag zur Arbeit zu kommen.

von spanischen Dörfern und dem wuseligen Stadtleben in Barcelona

Der September galt voll und ganz unserer Familie und unserem gemeinsamen Urlaub. Als erstes trafen wir uns mit meiner gesamten Familie an der Ostsee und dort verbrachten wir ein schönes Wochenende. Bevor es für uns von Berlin aus mit dem Flieger nach Barcelona ging.

In Barcelona wartete ein Mietwagen auf uns und wir fuhren die Costa Brava entlang bis in die Nähe von Sant Celoni, dort wohnten wir in einem schönen sehr alten Häuschen direkt in einem kleinen Örtchen. Den ersten Morgen wachten wir von Glöckchengebimmel auf. Es war der Schäfer, welcher mit seinen Schafen unterwegs zur Weidefläche war. In unserer Zeit dort wurden wir nun jeden Morgen von den Schäfchen aus den Betten geholt. Wir machten viele Ausflüge in kleine Städtchen und verträumte Buchten. Je nachdem was das Wetter so möglich machte.

Wir setzten unsere Reise fort und brachen auf um weiter in Richtung Norden zu gelangen, kurz vor der französischen Grenze, in der Nähe von Figueres wartete ein sehr stilvoll umgebauter Schweinestall auf unseren Besuch und nicht nur das kleine Häuschen wartete, sondern auch die Gastgeber auf dem Weingut „Celler La Gutina“ hießen uns ganz herzlich willkommen. Zu dem Hof gehörten auch zwei Hunde, Hühner, zwei Esel und ein Pferd und ganz viel Land und Weinplantagen, die zu langen Spaziergängen einluden. Das Wetter war eher rau und es regnete immer wieder. Die Gastgeber freuten sich, endlich füllte sich der Fluß vor der Haustür wieder mit Wasser. Wir hätten zwar Sonnenschein vorgezogen, aber wir machten es uns in dem kleinen Häuschen mit einem Glas Bio-Rotwein gemütlich und genossen unsere Familienzeit. WIr durften zuschauen, wie aus Weintrauben, Wein wird und ließen uns viele Abläufe in der Weinherstellung zeigen. Als großes Highlight wurde ich gefragt, ob ich das alte Pferd auf Hof nicht einmal reiten möchte. Natürlich war meinen leuchtenden Augen anzusehen, dass ich das auf jeden Fall möchte! Und so ritt ich einen Tag später durch die raue Landschaft Spaniens. Am liebsten wären wir gar nicht mehr abgereist, aber als letztes Highlight hatten wir uns eine Wohnung mitten in Barcelona gemietet.

Also packten wir sehr früh unsere Koffer und brachen auf nach Barcelona. Wir waren anfangs eher skeptisch ob so eine große und vielfältige Stadt überhaupt etwas für uns als Familie ist. Und ja das ist es, wir haben viel entdeckt und erlebt. Ein besonderes Highlight war es meine Schulfreundin Esther endlich einmal wieder zu treffen und es war wie früher. Zudem war es besonders schön sich Ecken von jemanden zeigen zu lassen, der dort zu Hause ist.

Und wie es so oft ist, so schöne Zeit vergeht oft wie im Fluge.

Zurück in Deutschland stand bereits das nächste aufregende Wochenende bevor.

Sina wagte auf dem Vereinsturnier ihren ersten Turnierstart überhaupt. Dieser war aufregend und zum Teils erfolgreich zu gleich.

Für mich stand ein Wochenende später ein letzter Turnierstart für die Saison 2017 an, der leider ganz anders lief als geplant, mit Festfahren, Anhängereinsteigeverweigerung und keiner Schleife.

Oktober

Aus dem Oktober des Jahres 2017 gibt es nicht viel aufregendes zu berichten. Der Alltag hatte uns zurück. Ein Highlight war für mich noch die Teilnahme an einem Dressurlehrgang, welcher mich noch heute mit Freude zurückblicken lässt. Weil ich selten so toll an mir arbeiten konnte und selten mit so einem schönen Reitgefühl abgestiegen bin.

Ende Oktober stand noch der alljährliche Kreisreiterball an, den ich in den letzten Jahren immer mit den Mädels aus meinen ehemaligen Vereinsreitstunden besucht habe. Das macht immer viel Spaß als „Gruppen-Oma“ mit den Mädels unterwegs zu sein.

Über den Dächern Hamburgs

Der November stand ganz im Zeichen von Dezembervorbereitungen und damit auch verbunden Kindergeburtstagsvorbereitungen. Und so langsam ging es auch daran unseren kleinen lieb gewonnen Stall wegen Auflösung verlassen zu müssen.

Das Novemberhighlight war definitiv der Abend mit meinen Kollegen im Clouds in Hamburg. Wir verbrachten gemeinsam einen schönen geselligen Abend, in luftiger Höhe, bei bestem Essen. Anlass dafür war die 25 jährige Betriebszugehörigkeit von gleich drei Kollegen.

Es bleibt alles anders

Am ersten Dezember war es soweit und Fietes Umzug in einen neuen Stall stand an. Dort lebte er sich glücklicherweise schnell und gut ein. Mittlerweile fühlen wir uns auf dem neuen Hof pudelwohl und sind unglaublich glücklich, dass wir dort gelandet sind.

Der Dezember steht bei uns neben dem ganzen Weihnachtsvorbereitungsstress, immer ganz im Zeichen der Kindergeburtstage. Am 18. und 19. Dezember war es soweit die Wichte feierten mit einer Einhorn- und einer Dinoparty ihren fünften und dritten Geburtstag. Besonders schön fand ich, dass wir in der Zeit von meiner Schwester und meinem kleinen Neffen Besuch bekamen und sie mir unterstützend zur Seite stand.

Am 20. Dezember ging es dann noch nach Rostock zum Marteria-Abschlußkonzert. Ein absolutes Highlight und kaum in Worte zu fassen!

Weihnachten steht bei uns dann immer ganz im Zeichen der Familie und wir verbringen die Tage gemeinsam.

Den Jahreswechsel verbrachten wir entspannt zu Hause und ließen das neue Jahr ganz unspektakulär, bei Tortilla-Chips und Dips, auf uns zu rollen. Na gut nicht ganz unspektakulär, denn ein Querzünder explodierte genau an meinem und Minifräuleins Bein. Bis auf einen gewaltigen Schreck, angeschmorten Hosen und ein paar blauen Flecken blieben wir ein Glück unversehrt.

Und dann war es auch schon vorbei das Jahr 2017!

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