Jahresrückblick Teil 2

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Der zweite Teil des Jahresrückblickes 2017 beginnt mit dem Juli 2017 und gleich mit einem tollen Ereignis. Denn während ganz Hamburg schon anfing vor sich hin zu brodeln, löste ich gemeinsam mit Sina den Gewinn für eine Miniausfahrt ein.

Gemeinsam ging es in einem kleinen Flitzer quer durch Hamburg. Wir hatten viel Zeit zu quatschen und verlebten einen schönen ereignisreichen Tag. Siehe auch meinem Blogpost dazu.

Die anschließende Woche war sehr nervenaufreibend, denn durch den G20-Gipfel war mein Mann in Hamburg im Dauereinsatz und ich mit den Kindern ganz allein, ich hielt diese stressige Situation nur so gut aus, weil ich wusste ein Urlaub war zum Greifen nah.

Ein Pferdeurlaub

So machten wir uns auf den Weg in Richtung Schleswig Holstein und das schönste daran war, dass hinter unserem Auto der Pferdeanhänger hing, in dem Fiete genüsslich sein Heu mümmelte. Gemeinsam mit meiner Familie , Sina, ihrem Freund und natürlich Fiete lag vor uns das wunderschöne Anwesen vom Islandgestüt Osterbyholz. Fiete bekam eine Paddockbox mit Eselnachbarschaft. Es machte den Eindruck, dass er sich sofort heimisch fühlte und genoss es sehr unsere ganze Aufmerksamkeit zu bekommen.

Auch an ein, zwei Töltstunden nahmen wir auf den dortigen Isländern teil. Meine Kinder fanden es großartig, den ganzen Tag über den Hof zu tollen und sich mit neuen Freunden den Tag zu vertreiben. Wir verbrachten in der Nähe von Eckernförde ein paar wundervolle Tage. Und für mich war es ein wunderschöner Urlaub.

Nach dem Urlaub brachten wir unsere Kinder wegen der Kitaschließzeit zu meinen Eltern. Zwei Wochen ohne Kinder, immer wieder schön, aber auch genauso seltsam. Bedeutet aber auch viel Fietezeit. Zudem erhielt ich in der Zeit die großartige Nachricht, dass ich als Futtertesterin für Pegus Horsefeed ausgewählt wurde. Eine tolle Chance meinen Bericht dazu könnt ihr hier nachlesen.

Mein erster Start mit der Sponsorenschabracke von Pegus führte auch gleich mal zu einer A-Platzierung. Nach dem Turnier nutzen wir unsere gemeinsame freie Zeit um mal als Paar etwas Zeit zu genießen. So schauten wir uns ein Tennisspiel an und ich nahm gemeinsam mit Sina an einem Grillwettbewerb teil. Zwar ernteten wir keine Lorbeeren, aber wir hatten auf jeden Fall Spaß und wissen, dass wir von richtigen Grillprofis weit entfernt sind. 😀

Nach zwei Wochen waren die Kinder endlich wieder zurück und wir verbrachten das Willkommenswochenende an der Ostsee und schauten uns Störtebecker an. Für unsere Tochter ein tolles Ereignis, von dem sie noch heute oft erzählt.

Schnell kehrte wieder der Alltag in unser Leben ein.

Von kleinen und großen Pferdemädchen

Der August startete wieder mit einem Turnier in Bokel, bei dem ich jedoch lieber auf eine Wertung verzichtete, weil Fiete sich sehr vor den Lautsprechern und dem Richteranhänger gruselte. Anschließend zeigte das Minifräulein in einer Führzügelklasse noch ihr Können.

Nach der eher bescheidenen Leistung von Fiete und mir, gab es in der nächsten A-Dressur in Neuenfelde ein Glück wieder ein Schleifchen für uns.

Ansonsten plätscherte der August so vor sich hin, ohne irgendwelche nennenswerte Ereignisse. Ende August zog die Firma in der ich angestellt bin in ein neues Bürogebäude, welches einfach nur großartig und modern ist und in dem es Spaß macht jeden Tag zur Arbeit zu kommen.

von spanischen Dörfern und dem wuseligen Stadtleben in Barcelona

Der September galt voll und ganz unserer Familie und unserem gemeinsamen Urlaub. Als erstes trafen wir uns mit meiner gesamten Familie an der Ostsee und dort verbrachten wir ein schönes Wochenende. Bevor es für uns von Berlin aus mit dem Flieger nach Barcelona ging.

In Barcelona wartete ein Mietwagen auf uns und wir fuhren die Costa Brava entlang bis in die Nähe von Sant Celoni, dort wohnten wir in einem schönen sehr alten Häuschen direkt in einem kleinen Örtchen. Den ersten Morgen wachten wir von Glöckchengebimmel auf. Es war der Schäfer, welcher mit seinen Schafen unterwegs zur Weidefläche war. In unserer Zeit dort wurden wir nun jeden Morgen von den Schäfchen aus den Betten geholt. Wir machten viele Ausflüge in kleine Städtchen und verträumte Buchten. Je nachdem was das Wetter so möglich machte.

Wir setzten unsere Reise fort und brachen auf um weiter in Richtung Norden zu gelangen, kurz vor der französischen Grenze, in der Nähe von Figueres wartete ein sehr stilvoll umgebauter Schweinestall auf unseren Besuch und nicht nur das kleine Häuschen wartete, sondern auch die Gastgeber auf dem Weingut „Celler La Gutina“ hießen uns ganz herzlich willkommen. Zu dem Hof gehörten auch zwei Hunde, Hühner, zwei Esel und ein Pferd und ganz viel Land und Weinplantagen, die zu langen Spaziergängen einluden. Das Wetter war eher rau und es regnete immer wieder. Die Gastgeber freuten sich, endlich füllte sich der Fluß vor der Haustür wieder mit Wasser. Wir hätten zwar Sonnenschein vorgezogen, aber wir machten es uns in dem kleinen Häuschen mit einem Glas Bio-Rotwein gemütlich und genossen unsere Familienzeit. WIr durften zuschauen, wie aus Weintrauben, Wein wird und ließen uns viele Abläufe in der Weinherstellung zeigen. Als großes Highlight wurde ich gefragt, ob ich das alte Pferd auf Hof nicht einmal reiten möchte. Natürlich war meinen leuchtenden Augen anzusehen, dass ich das auf jeden Fall möchte! Und so ritt ich einen Tag später durch die raue Landschaft Spaniens. Am liebsten wären wir gar nicht mehr abgereist, aber als letztes Highlight hatten wir uns eine Wohnung mitten in Barcelona gemietet.

Also packten wir sehr früh unsere Koffer und brachen auf nach Barcelona. Wir waren anfangs eher skeptisch ob so eine große und vielfältige Stadt überhaupt etwas für uns als Familie ist. Und ja das ist es, wir haben viel entdeckt und erlebt. Ein besonderes Highlight war es meine Schulfreundin Esther endlich einmal wieder zu treffen und es war wie früher. Zudem war es besonders schön sich Ecken von jemanden zeigen zu lassen, der dort zu Hause ist.

Und wie es so oft ist, so schöne Zeit vergeht oft wie im Fluge.

Zurück in Deutschland stand bereits das nächste aufregende Wochenende bevor.

Sina wagte auf dem Vereinsturnier ihren ersten Turnierstart überhaupt. Dieser war aufregend und zum Teils erfolgreich zu gleich.

Für mich stand ein Wochenende später ein letzter Turnierstart für die Saison 2017 an, der leider ganz anders lief als geplant, mit Festfahren, Anhängereinsteigeverweigerung und keiner Schleife.

Oktober

Aus dem Oktober des Jahres 2017 gibt es nicht viel aufregendes zu berichten. Der Alltag hatte uns zurück. Ein Highlight war für mich noch die Teilnahme an einem Dressurlehrgang, welcher mich noch heute mit Freude zurückblicken lässt. Weil ich selten so toll an mir arbeiten konnte und selten mit so einem schönen Reitgefühl abgestiegen bin.

Ende Oktober stand noch der alljährliche Kreisreiterball an, den ich in den letzten Jahren immer mit den Mädels aus meinen ehemaligen Vereinsreitstunden besucht habe. Das macht immer viel Spaß als „Gruppen-Oma“ mit den Mädels unterwegs zu sein.

Über den Dächern Hamburgs

Der November stand ganz im Zeichen von Dezembervorbereitungen und damit auch verbunden Kindergeburtstagsvorbereitungen. Und so langsam ging es auch daran unseren kleinen lieb gewonnen Stall wegen Auflösung verlassen zu müssen.

Das Novemberhighlight war definitiv der Abend mit meinen Kollegen im Clouds in Hamburg. Wir verbrachten gemeinsam einen schönen geselligen Abend, in luftiger Höhe, bei bestem Essen. Anlass dafür war die 25 jährige Betriebszugehörigkeit von gleich drei Kollegen.

Es bleibt alles anders

Am ersten Dezember war es soweit und Fietes Umzug in einen neuen Stall stand an. Dort lebte er sich glücklicherweise schnell und gut ein. Mittlerweile fühlen wir uns auf dem neuen Hof pudelwohl und sind unglaublich glücklich, dass wir dort gelandet sind.

Der Dezember steht bei uns neben dem ganzen Weihnachtsvorbereitungsstress, immer ganz im Zeichen der Kindergeburtstage. Am 18. und 19. Dezember war es soweit die Wichte feierten mit einer Einhorn- und einer Dinoparty ihren fünften und dritten Geburtstag. Besonders schön fand ich, dass wir in der Zeit von meiner Schwester und meinem kleinen Neffen Besuch bekamen und sie mir unterstützend zur Seite stand.

Am 20. Dezember ging es dann noch nach Rostock zum Marteria-Abschlußkonzert. Ein absolutes Highlight und kaum in Worte zu fassen!

Weihnachten steht bei uns dann immer ganz im Zeichen der Familie und wir verbringen die Tage gemeinsam.

Den Jahreswechsel verbrachten wir entspannt zu Hause und ließen das neue Jahr ganz unspektakulär, bei Tortilla-Chips und Dips, auf uns zu rollen. Na gut nicht ganz unspektakulär, denn ein Querzünder explodierte genau an meinem und Minifräuleins Bein. Bis auf einen gewaltigen Schreck, angeschmorten Hosen und ein paar blauen Flecken blieben wir ein Glück unversehrt.

Und dann war es auch schon vorbei das Jahr 2017!

Jahresrückblick Teil 1

Ein Jahr geht und ein Neues steht ganz frisch vor mir. Für mich bedeutet ein Jahreswechsel keine große Veränderung, aber ich mag es, diesen besonderen Zeitpunkt zu nutzen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, sich auf das neue Unbekannte einzulassen und freue mich auf alle Überraschungen, die das neue Jahr mit sich bringen wird.

Es war viel los im vergangen Jahr und ich versuche euch einen kleinen Überblick von dem zu geben, was mich beschäftigt hat. Ich versuche mich auch kurz zu fassen.

Das war 2017

Der Januar startete sehr eisig und dennoch nutzen wir einen dieser kalten, aber schönen Tage, um ein paar tolle Bilder zu machen. Fiete ist bei den kalten Temperaturen besondern energiegeladen und dadurch manchmal gar nicht so einfach zu händeln. Aber dadurch ist es immer eine neue Herausforderung aus der ich immer wieder neue Erkenntnisse gewinnen kann.

Fiete 06.01.2017-12Fiete 06.01.2017-19

Sehr untypisch für Januar begann ich mit einem regelmäßigen Lauftraining, welches mir im gesamten Jahr zu deutlich mehr körperlicher Fitness verholfen hat. Immer mit dabei meine zwei Wichte, denn Laufen kann man auch mit Kindern! Sie machten es sich im Croozer gemütlich und ließen sich durch die Gegend schieben.

Ende Januar machten wir dann noch ein spontanes, verlängertes Wochenende im Harz, um dort die schöne verschneite Landschaft zu genießen.

Im Februar plante ich den Abzeichenlehrgang im RV Horneburg durch, damit er dann schon bald im April starten konnte. Auch beschäftigte ich mich (neben dem regelmäßigen Lauftraining, Fiete und meinem „normalen“ Job) mit der Suche nach Pferdeanhängern und der Planung für meinen 30. Geburtstag. Ich wünschte mir so sehr einen eigenen Pferdeanhänger, um endlich unabhängig von anderen, mit Fiete überall hinfahren zu können. Bei der Suche nach Pferdeanhängern stellte ich schnell fest, dass gebrauchte Pferdeanhänger immer noch sehr teuer sind und entschied für mich, dass es dann für ein wenig mehr Geld lieber ein neuer Anhänger sein sollte. Ende Februar wurde ich dann noch zum ersten Mal Tante von dem kleinen Emil.

Der März startete mit einem Krankenhausaufenthalt für unseren Minimann um seine Nahrungsmittelallergie (Anaphylaxie) zu testen. Getestet wurden Erdnüsse und leider reagierte er darauf. An dem ersten Märzwochenende nahm ich an einem Dressurlehrgang in einem anderen Reitverein teil.

Am 6.März wurde ich 30 Jahre alt, dies wurde an dem folgenden Wochenende mit einer kleinen, aber feinen 90er Party gefeiert. Eine Woche später war es soweit ich fuhr zur Zulassungsstelle und durfte mich ab nun stolze Pferdeanhängerbesitzerin nennen.

Sina (meine allerbeste Reitbeteiligung) nutze die Zeit für einen Lehrgang bei Christina von Hello Horses , damit Fiete auch niemals langweilig wird! Mitte März folgte dann das zweite Dressurlehrgangswochende für mich. Denn ich wollte gut vorbereitet in die neue und unsere erste richtige Turniersaison starten. Ende März war es dann auch schon so weit und ich startete mit der besten Crew (meinem Mann + Sina) zu unserem ersten Turnier in Sieversen. Fiete 24.03.2017-6

Fiete war ein hochexplosive Kanonenkugel und ich ein nichteinwirkender Beifahrer. Sina starb bereits fast allein vom Zuschauen. Die Leute um uns herum nahmen viel Rücksicht und man sah uns an, dass wir keine Routiniers sind. Ich war trotzdem stolz, dass wir uns dort durchboxten und war einfach nur froh, dass wir den ersten Turnierstart unbeschadet überlebten. Die Wertnote war schlecht, aber für das,  was wir dort nicht zeigten, völlig gerechtfertigt. Fiete 24.03.2017-14Fiete 24.03.2017-11

Im April startete ich mit viel Familienzeit, weil mein Mann leider sehr viel arbeiten musste. Mein Reitabzeichenlehrgang begann und nun hieß es rund 30 Prüflinge gut auf ihre bevortsehende Abzeichenprüfung vorzubereiten.

Ich beschränke mich dabei aus zeitlichen Gründen auf die theoretische Vorbereitung und überlasse den praktischen Teil Mathilde Klausberger , diese Zusammenarbeit hat sich als erfolgreich herausgestellt und so konnten am Ende fast alle Teilnehmer überglücklich ihr Abzeichen in Empfang nehmen. Ich nutzte die Zeit für die Abzeichenvorbereitung ebenfalls dazu, die Kindergartengruppe meiner Tochter in die Welt der Pferde zu entführen.

Zwischen der ganzen Organisation fuhr ich erneut zu einem Turnier, auch dort waren wir eher wild und ohne Glanzleistung unterwegs. Aber auch dort sammelte ich wieder Erfahrung.

Am 20. April feierten wir Fietes sechsten Geburtstag und es entstanden tolle Fotos.

Das letzte Aprilwochenende stand dann wieder ein Turnier an, endlich begann ich Fiete zu reiten und dies wurde dann auch gleich mit einer 7,4 belohnt und bedeutete für uns den vierten Platz in einer A-Dressur, ich war den Tränen nahe und einfach nur unglaublich stolz. So richtig auskosten konnte ich die Platzierung nicht, denn es herrschte Stress, Minifräulein sollte an diesem Tag noch ihre allererste Führzügelklasse starten und wir hatten wenig Zeit, um Fiete wegzubringen und das Führzügelpony abzuholen. Ein unglaubliches Wochenende an das ich mich noch ewig erinnern werde!

Vielen Dank Sina und Mette für eure tolle Turnierbetreuung ❤ Ich hätte es ahnen sollen, nach so einem Höhepunkt folgt oft ein tiefer Fall.

Der Mai begann mit einem schönen Ausritt mit vielen Pferden aus unserem Reitverein. Es gab einen Sekt bei Sonnenschein, auf die erste Platzierung. Alles war perfekt, bis die Kinder eine dicke Erkältung einschleppten. Ein Husten quälte mich und nach einem starken Hustenanfall hatte ich plötzlich ein komisches Gefühl an meinem Bauchnabel. Ein Besuch in der Notaufnahme brachte Gewissheit, ich hatte einen Nabelbruch, der operiert werden musste.

Meine kleine Welt stürzte zusammen, die kommenden Turniere und die damit verbundene Turniersaisonplanung konnte ich streichen. Ich war so unendlich traurig, endlich war ich fit wie nie und hatte endlich das Gefühl mit Fiete voranzukommen. Sechs Wochen absolutes Reitverbot. Ein Glück hatte ich Sina, sie hatte nun für fast zwei Monate ein eigenes Pferd und ich musste erstmal wieder fit werden. Ein Highlight bescherte mir jedoch noch die DKB , denn ich durfte beim Hamburger Derby auf der DKB- Fanbank platz nehmen und einen einmalig schönen Tag verbringen. Eine kleine Wiedergutmachung nach all dem Ärger.

Im Juni herrschte also absolutes Reitverbot, ich schaute also zu wie Fiete geritten wurde und Sina bekam zum Glück auch tolle Unterstützung von unseren anderen Stallmitgliedern. Ich nutzte die Zeit für viele schöne Familienmomente. Nach sechs Wochen ohne Reiten schwang ich mich dann, nach guter Heilung, Ende Juni zurück in den Sattel, voller Tatendrang dort anzuknüpfen wo wir aufhören mussten. So konnte es mir keiner mehr nehmen am 30.06. endlich wieder aufs Turnier nach Wohlesbostel zu fahren. Ich hatte alles perfekt organisiert, aber es goss in Strömen. Ich ließ mich nicht abhalten, nicht nach all dem was passiert war. Ich wollte nun die Chance nutzen und mich zurückkämpfen. Es war alles matschig, Fiete völlig hysterisch wegen Matsch, zu viel Wasser und vieler bunter Regenschirme. Trotzdem konnte ich ihn während der Prüfung für mich gewinnen. Es folgte ein guter Ritt unter schwierigsten Bedingungen. Wir bekamen eine 7,2 und konnten damit die Prüfung für uns entscheiden. Die Siegerehrung erfolgte aufgrund des schlechten Wetters ohne Pferd im Kuchenzelt und vor lauter Stolz ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, meine Ehrenrunde zu Fuß zu galoppieren. Was für ein Erfolg nach dem vorangegangen Monat. Ich konnte mein Glück kaum fassen!

(Teil 2 des Jahresrückblickes folgt)

Kinder in den sozialen Medien

Über dieses Thema gibt es die verschiedensten Einstellungen. Einige halten ihre Kinder komplett raus, aus dieser virtuellen Welt. Andere teilen fast alles mit ihren Mitmenschen, jeder Pups, jede Krankheit, jeder Moment wird festgehalten und veröffentlicht. Wiederum andere packen ihre Kindern Emojis übers Gesicht, um ihre Kinder unkenntlich zu machen und sie damit vermeintlich zu schützen. 

Wie handhabe ich es und was denke ich über die solzialen Medien? Warum dürft ihr meine Kinder komplett sehen? 


Warum ich meine Kinder emojifrei und in ihrer vollen Schönheit präsentiere, hat den Grund, dass ich es merkwürdig finde ihnen irgendwelche komischen Zeichen aufs Gesicht zu packen. Das wäre als wenn ich Fietebilder mit Emojikopf posten würde. Wenn man uns im wahren Leben trifft, sind meine Kinder auch ganz zu sehen und ich kann sie nicht davor beschützen, wer sie ansieht und wer nicht, sondern jeder kann ihnen ins Gesicht schauen. Zudem liebe ich meine beiden Minimenschen wie sie sind. Ich möchte der virtuellen Welt einfach zeigen, dass sie dazugehören, sie gehören zu meinem Leben, zu meinem Alltag. Ich muss euch nicht alles über sie erzählen und jeden Miniaugenblick mit euch teilen, viele Momente genießen wir in Ruhe. Familienmomente die nur wir erleben und von denen es nur für uns Erinnerungsfotos geben soll. 


Mir ist bewusst, dass auch gerade die Anonymität des Internets einige dazu verleitet, sich komische, fiese Sachen auszudenken und zu machen. Aber bin ich davor geschützt, wenn ich keine Kinderbilder poste?!? 

Auch bringen viele das Argument, dass die Kinder selbst entscheiden sollen, wer, wann, welche Bilder von Ihnen sieht. Diese Einstellung ist auch völlig okay. Aber aktuell freut sich meine Tochter darüber, wenn ich Fotos von ihr mache und diese mit euch teile. Natürlich freut sie sich darüber nicht mit der Weitsicht, die wir Erwachsene über das Thema soziale Medien haben, aber sie freut sich für den Moment. Und ich freue mich, wenn sie sich freut. Auch zu meiner Kinderzeit gab es bereits Fotos. Ich konnte damals auch nicht mitbestimmen, wem meine Eltern Fotoalben zeigten, in dem Fotos von mir drin waren. Und hat mich das in irgendeiner Weise unglücklich gemacht?!? 

Zudem habe ich auch noch kein Profil gefunden, welches ständig uralte Fotos aus der Kindheit postet und alles nachholt, was die Eltern damals nicht veröffentlicht haben. Es würde wahrscheinlich auch kaum jemanden interessieren, was man damals gemacht hat, als man noch Windeln trug, noch nicht sprechen konnte und erst laufen lernen musste. Wir leben jetzt und heute und ich persönlich möchte euch an meinem aktuellen Leben teilhaben lassen. Euch zeigen was mich aktuell beschäftigt und bewegt. 

Dieses Thema, ist ein schwieriges Thema, zu dem es sehr viele verschiedene Meinungen gibt. Und jeder soll auch seine eigene Meinung dazu haben, denn schließlich ist jeder von uns anders, als der Andere.

Ich persönlich, möchte euch gern wissen lassen, dass man so ein zeitintensives Hobby, wie das Reiten, auch als Mama fortführen kann. Natürlich ist das nicht immer leicht und gerade ohne familiäre Unterstützung in der Nähe oft eine große Herausforderung. Auch steht mein Mann zwar immer hinter mir, doch hat er für das Thema Pferde nicht viel übrig und zusätzlich auch noch eine Pferdeallergie. 🙈 Er unterstützt mich soweit ihm das moglich ist, aber auch oft mit dem O-Ton „Du und dein Luxushobby“
Ich brauche für mich diesen Ausgleich, mit meinem Pferd, um glücklich zu sein. Wer einmal dem Pferdevirus verfallen ist, versteht bestimmt zu gut was ich damit meine. Ich bin der Meinung, dass Kinder spüren, ob ihre Mama glücklich ist. Dieses Glücksgefühl möchte ich meinen Kindern mit auf ihren Lebensweg geben. Ihnen mitgeben, dass man selbst für sich entscheiden muss, was einen glücklich macht und dafür kämpfen sollte. Und da mich mein Pferd und meine Familie glücklich machen, möchte ich euch keinen meiner Glücksmacher vorenthalten. 


Leider findet man in der glamourösen Reitwelt wenig über die Familie hinter den Frauen/Sportlerinnen und genau dort will ich euch einen kleinen Einblick verschaffen. In meine kleine Welt mit Familie und meinem Traumpferd Fiete. 

Minitour 2017 by STADAC 


Die Freude über die Facebooknachricht vom STADAC – Team war riesig. Ich darf mit zwei Personen an der Minitour 2017 teilnehmen und bekomme sogar noch einen Mini für diese Ausfahrt gestellt. Also schnell die Kinder „wegorganisiert“, damit ich an diesem Erlebnis teilnehmen kann.


Los geht’s 

Am Sonntag machte ich mich mit meiner lieben Sina auf den Weg nach Buxtehude um den Gewinn einzulösen. Vor Ort war für alles gesorgt. Wir erhielten ein Roadbook in dem die 10 vor uns liegenden Etappen aufgeführt wurden. Es gab ausreichend Verpflegung und für die bevorstehende Fahrt gab es „Minibags“ mit einer Grundversorgung und kleinen Mini-Giveaways. Ich erhielt eine kurze Einweisung in meinen Leihmini. 

In 10 Etappen machten wir uns mit ca. 20 Minis auf den Weg nach Hamburg. In dem Roadbook gab es immer ein paar Infos zu den kommenden Ortschaft und ein paar interessante Fakten unter dem Punkt „Schon gewusst?“ Es ging über Rosengarten, über die Köhlbrandbrücke und die Elbbrücken in 65 km mitten nach Hamburg in die Schanze. 


Bei unserem ersten Pausenplatz zeigte uns das Hamburger Schietwetter, woher es seinen Namen hat. Dadurch viel dieser Punkt leider (trotz der guten Organisation) ziemlich ins Wasser. 
Quer durch Hamburg

Um zu unserem Endpunkt zu gelangen, ging es einmal quer durch Hamburg, vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten. Es war fast wie eine Sightseeingtour, nur selbstgefahren. 


An unserem Verpflegungspunkt angekommen, gab es Currywurst oder Falafel mit Pommes, welche super lecker waren. Als krönenden Abschluss durften wir uns noch einen Kaffee im Elbgold genehmigen. Danach fuhren wir wieder nach Hause und gaben den Mini wieder ab. 



Wir durften dank STADAC einen wunderschönen Sonntag verbringen und sagen auf diesem Wege nochmal DANKE! 

Der erste April 2017

Hach, was war das doch heute für ein wunderbarer Tag?  Für mich war es ein traumhafter Tag voller Familienglück. Das Leben mit Kindern ist nicht immer rosig, aber heute war ein Tag, nach dem ich einfach nur glücklich in mein Bett falle. 

Tagesstart

Für viele unvorstellbar, aber tatsächlich stehe ich fast jedes Wochenende kurz nach 5 Uhr auf, fahre in den Reitstall um Fiete zu reiten. So kann meine Familie noch ein wenig schlafen und bis der Trubel in unserem Haus so richtig beginnt, bin ich mit frischen Brötchen vom Bäcker zurück. 


Im Stall erwartet mich morgens immer ein dumpfes Gegrummel, weil alle Pferde auf ihr Heu warten. Meist füttere ich dann auch schnell allen ihre Morgenportion Heu. Bevor Fiete so früh mitarbeiten kann, muss er sich beim Aus-der-Box-holen erstmal genüsslich strecken. Wenn er sich mal nicht gestreckt hat, fordert er sein Dehnprogramm spätestens beim Hufeauskratzen ein. Die Reithalle haben wir morgens um 6 Uhr eigentlich immer für uns allein. 

Heute habe ich mir dann mal  meine Franklinbälle geschnappt und auch mal ein wenig rumprobiert. Erst unter den Oberschenkeln. Was im Schritt auch super war. Leider fingen sie dann, beim Lostraben sehr doll an, an dem Leder des Sattels zu quietschen, das fand Fiete natürlich gar nicht lustig. Ich beschloss also kurzerhand sie doch lieber unter den Achseln zu nutzen. Am beeindruckensten fand ich dabei, dass man tatsächlich viel deutlicher spürt wie man die Zügelhilfen gibt. Nachdem wir dann in der Halle ganz fleißig waren und ich mit Fiete heute sehr zufrieden war. Ging es eine Runde ins Gelände.

 Ich öffnete von Fiete aus das Hallentor und die Bande und schon waren wir frei. Hinein in einen milden, ersten Aprilmorgen. Auf einem kleinen Feldweg begann ich loszutraben. Fiete gab ordentlich Schub aus der Hinterhand. Ein Wahnsinnsgefühl, allerdings hört er mir dabei so gar nicht zu, sondern macht ganz selbstständig sein Ding. Um dies zu unterbinden, ritt ich gezielt Trab-Schritt-Übergänge, um mir seine Aufmerksamkeit zu holen und siehe da, nach dem dritten oder  vierten Durchparieren wurde es immer besser. Nach dieser gelungenen Aktion trödelten wir gemütlich zum Stall zurück. Glücklich und zufrieden stellte ich Fiete noch kurz auf einen Paddock, um ihm die Möglichkeit zum Wälzen zu geben.

Minifräulein auf Wolke Sieben

Vom Reitstall aus machte ich einen Zwischenstopp beim Bäcker, um frische Brötchen mitzubringen. Wir frühstückten zusammen, machten schnell ein wenig unseren Haushalt. Gegen 10 Uhr kam Minifräuleins Freund zu uns. Ich glaube sie ist fast schon etwas sehr verliebt in ihn. Sie will ständig mit ihm kuscheln und zur Krönung fragte sie ihn am Mittagstisch, ob er sie nicht heiraten wolle. 🙈🙊

Den Vormittag machte ich mich dann also mit drei Kindern auf den Weg. Unser Ziel: ein Bauernhof im Ort mit Hofladen. Dort wollten wir Eier und Kartoffeln für unser Mittag einkaufen. Auf dem Weg dorthin, kamen wir nur schleppend voran, da Minifräulein und ihr Freund eine Schnecke (genannt „Musterli“ oder „Schnecki“) bekümmern mussten. 

Auf dem Weg beobachteten wir dann noch das emsige Treiben auf einem Ameisenhaufen. 

Auf dem Hof angekommen begrüßten wir als erstes die Häschen.

Anschließend bewunderten wir die kleinen Kälbchen und ließen diese an unseren Findern nuckeln. ​

In solchen Momenten bin ich so glücklich, dass wir auf dem Land leben und wir die Möglichkeit haben, jederzeit am Landleben teilzunehmen. Nachdem wir im Hofladen Kartoffeln und Eier gekauft hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Nach dem Mittagessen wurde Minifräuleins Freund abgeholt und wir machten einen schönen Mittagsschlaf, während sich der Papa auf den Weg zur Arbeit machte.

Eine Überraschung im Garten

Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf zog es uns dann nochmal hinaus in unseren Garten. Als ich gerade etwas wegräumen wollte, hörte ich auf einmal komische Klacker-Fauch-Geräusche. Mir war klar, dass sie von irgendeinem Tier stammen müssen. Wir verhielten uns ganz leise und tatsächlich konnten wir orten woher die Geräusche kamen. Dort wo sie herkamen bewegte sich das Laub immer etwas. Ganz vorsichtig versuchte ich mit einer Harke etwas Laub wegzunehmen. Die Kinder waren sehr gespannt und wichen mir nicht mehr von der Seite. 

Wir entdeckten das Stachelkleid eines Igels. Das Minifräulein war überglücklich und wir beschlossen dem Igel etwas Katzenfutter zu kaufen. Jeden den wir auf dem Weg trafen, erzählte Minifräulein, dass wir nun einen Igel als Gartentier haben. 

Zu guter Letzt konnten wir auch noch entdecken, dass unsere Tomatensamen, die wir letzte Woche gepflanzt hatten nun zu kleinen Treiblingen geworden sind. 

Welch einen schönen Tag, mit der vollen Faszination der Natur, wir heute erleben durften. So kann ich glücklich und zufrieden in mein Bett fallen und hoffen, dass die Kinder bis 8 Uhr schlafen (Wunschvorstellung) Ich hoffe ihr hattet auch alle so einen milden und wunderbaren Start in den Monat April!?! 

Der erste Tag des Jahres

Da geht er so langsam dahin, der erste Tag des Jahres. Ob er etwas besonderes war? Nein. Warum bekommt er dann einen eigenen Blogpost? Weil er aus Dingen besteht/bestand die mich manchmal zur Verzweiflung bringen und mir aber wiederum, schon im nächsten Moment, ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dinge die mein Leben ausmachen.


Da liege ich nun, in der schönen warmen Badewanne. Zeit für mich, Zeit mich zu erholen, Zeit mal durchzuatmen. Diese Zeit dauert knappe 5 Minuten, da schreit es durch den Flur: „Mama, mein Teddy ist weg.“ Minifräulein teilt dem Rest der Welt lautstark mit, dass der Teddy in den Weiten ihrer Bettdecke verschwunden sei. Ich bitte sie, aus der Badewanne rufend, um Ruhe und sage, dass ich mich gleich darum kümmere. In diesem Moment noch in der Hoffnung, dass sie sich durch meine Aussage erstmal beruhigt und wieder zurück in ihr Bett krabbelt. Doch da öffnet sich schon die Badezimmertür, mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht steht sie vor mir „Boah! So viel Wasser?!? Das nächste Mal möchte ich auch so viel Wasser haben, otay?“

Von der lautstarken Suche nach Teddy, ist nun auch leider der Minimann wieder erwacht und ich höre ihn aus seinem Zimmer weinen. Hart schlage ich auf dem Boden der Realität auf, vorbei ist die Zeit für mich. Aus der gemütlichen Badewannenzeit, wird ein schnelles Haarewaschen unter Dusche. Die Dusche befindet sich glücklicherweise in unserer Badewanne. Also war das Badewasser wenigstens nicht ganz umsonst. Schnell noch zwei Handtücher umgeworfen und dann mit wehenden Fahnen zum weinenden Minimann. Trösten, beruhigen, noch ein paar ernste Worte mit dem Minifräulein reden. So schön hatte ich mir den Rest des Abends vorgestellt. In Ruhe baden, noch ein wenig auf der Couch lümmeln, mit meiner besseren Hälfte wenigstens noch ein paar Nachrichten schreiben, mich über die 400-Follower-Marke auf Instagram freuen. Aber allein diese Gedanken an einen perfekten Abend, verleihen meiner Realität etwas Sternenglanz und lassen das alles nur halb so schlimm auf mich wirken. Es ist die Einstellung zum Leben, die wirkt, diese lässt uns das Leben so empfinden, wie wir es empfinden wollen.

Das neue Jahr beginnt


Nun aber mal ganz von Anfang an. Es erscheint die große Uhr auf unserem Fernsehbildschirm. Wir zählen gemeinsam runter 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1… Prost! Umgeben von meinen Liebsten stoßen wir auf das neue Jahr 2017 an. Wir gehen hinaus auf die Straße. Knallen ein wenig und schließlich ist Minifräulein von diesem spannenden Abend so fertig, dass ich sie ins Bett bringe. Ich räume noch schnell ein wenig auf, bevor ich selbst beschließe, lieber auch mein Bett aufzusuchen. Denn gleich werden die Kinder natürlich wie gewohnt früh auf der Matte stehen. Pünktlich um 7:30 Uhr (immerhin eine Stunde länger als am Samstag) ist es dann soweit, Minimann ist bereit in den Tag zu starten. Sämtliche Kuschelversuche scheitern leider kläglich. Er ist ein Racker, ein Entdecker, er hat besseres zu tun, als noch mit Mama & Papa im Bett zu kuscheln. Kaum ist Minimann wach, folgt natürlich auch die große Schwester, diese lässt sich jedoch noch gut mit Hörbüchern zum weiteren Kuscheln überreden. Fast bis 8:30 Uhr schaffen wir es irgendwie die Kinder bei Laune zu halten. Aber dann geht´s los, unser kleines Häuschen erweckt zum Leben. Minimann ist voller Tatendrang und hilft tüchtig beim Tischdecken. Schnell noch einen Kaffee gekocht und die warmen Brötchen aus dem Backofen geholt. 2017 wir sind bereit du kannst kommen!

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Die gemütliche Frühstücksstimmung wird getrübt, der Papa ist im Stress, gleich fährt seine S-Bahn, er verschlingt noch schnell sein Brötchen, nimmt einen Schluck Kaffee und verlässt mit wehenden Fahnen unser Zuhause, um sich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Aufgrund der Arbeitszeiten hat er auch noch beschlossen, erst wieder Montagabend nach Hause zu kommen. Wie so oft, bin ich also wieder auf mich allein gestellt und versuche das Beste aus diesem Sonntag zu machen. Ein Glück bin ich heute nicht ganz allein, sondern habe eine großartige Unterstützung von Sina, sie hat mit uns gemeinsam das neue Jahr begrüßt. Also frühstücken wir gemeinsam in Ruhe zu Ende und finden sogar noch ein bisschen Zeit, uns über unser Lieblingsthema „Pferde“ zu unterhalten. Das Gespräch müssen wir dann leider doch irgendwann beenden, da die Kinder unsere Aufmerksamkeit fordern. Damit uns die Decke nicht auf den Kopf fällt, gehen wir noch eine kleine Runde in unseren Garten, beseitigen den Silvestermüll und erfreuen uns an einer übrig gebliebenen Packung Knallerbsen. Zum Mittag gibt es dann Eierpfannkuchen mit Äpfeln, die anscheinend nur Sina und mir richtig gut schmecken. Nun ist es an der Zeit für einen gepflegten Mittagsschlaf. Da Sina wirklich großartig ist, übernimmt sie diesen Part und ich darf, auf in den Stall, zu Fiete.

 

Stallzeit

Ich liebe unseren kleinen privaten Stall. Er bedeutet für mich Ruhe, wohlfühlen, abschalten. Fiete ist gerade noch draußen auf dem Paddock und knabbert genüsslich an etwas Heu. Also gehe ich erstmal in den Stall, sammele meine sieben Sachen fürs Reiten zusammen und mache mich dann mit Halfter und Strick bewaffnet aud die Jagd nach Fiete. Der matschige Paddock lässt mich nur schwer einen Weg zu Fiete finden. Meine gut gemeinten Rufe und Pfiffe versteht er leider gänzlich falsch und meine Laute treiben ihn nur noch weiter von mir weg. Da kommt auch schon das kleine (etwas gefährliche) Scheckenpony „On Top“ lüstern auf mich zu . Da ich den kleinen Satansbraten ein Glück gut kenne, spreche ich sie schon scharf an, was sie allerdings wenig beeindruckt. Mit ihrem frechen Ponyblick ausgestattet kommt sie mir immer näher. Ich wedele mit dem Halfter und endlich bekomme ich sie dazu, sich von mir abzuwenden. Mein wedelndes Halfter wird mit zwei ordentlichen Tritten der Hinterbeine in meine Richtung quittiert. Fiete ist weiterhin auf der Flucht vor mir. Einen kleinen Moment ist er jedoch etwas langsam und ich kann ihm seinen Weg abschneiden, das kleine Satanspony dabei immer gut im Auge behaltend. Nun lässt sich Fiete, als wäre nichts gewesen, ganz bereitwillig aufhalftern und folgt mir. Beim Verlassen des Paddocks bleibe ich weiterhin wachsam, da das Scheckenpony immer wieder in unserer Nähe lauert. Puh! Geschafft! Wir sind  nun beide in Sicherheit, außerhalb des Paddocks. Nun können wir uns ganz dem Putzen und Satteln widmen. Angekommen in der Reithalle bin ich anfangs ganz allein. Wir drehen ein paar Runden im Schritt als es heißt „Tür frei!“ Ein anderes Scheckenpony soll longiert werden und leistet uns somit Gesellschaft. Fiete ist sichtlich angetan von diesem kleinen Schecken und würde am liebsten mit ihm freispielend durch die Reithalle toben. Ich hole ihn zurück aus seinen Träumen und erinnere ihn daran, dass ich gerade auf seinem Rücken sitze. Solche Gelegenheiten nutzt Fiete ganz gern, um sich von seinen eigentlichen Aufgaben ablenken zu lassen. Er ist halt noch ein Kind und Kinder spielen nun mal gern. Ich schaffe es dann doch seine Aufmerksamkeit wieder komplett auf mich zu lenken und wir drehen ein paar schöne Runden im Trab und Galopp, arbeiten an Zirkelverkleinern, Galoppsprüngen verlängern und an Übergängen. Geschwitzt, aber glücklich und zufrieden beenden wir unsere kleine Trainingseinheit.

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Feierabend für Fiete. Zurück auf seinen Paddock zu seinen zwei Freundinnen. Nach guten 1,5 h mache ich mich auf dem Heimweg.

 

Es ist ganz still in unserem Haus, als ich aus dem Stall zurückkomme. Alle geben sich ihrem Mittagsschlaf hin. Naja fast. Sina steht auf einmal vor mir und fragt nach einem Kaffee. Eine wirklich gute Idee, die ich auch schon hatte, aber nicht wusste, ob Sinas „Zeitbudget“ dies noch zulässt. Denn schließlich hat sie ja auch ihr eigenes Leben. Wir kommen noch mal dazu ein wenig über dies und das zu quatschen, bevor die Wichte das Haus langsam wieder zum Leben erwecken. Für Sina ist es nun auch Zeit sich zu verabschieden. Meine Kinder und ich lassen den restlichen trüben Nachmittag gemütlich vor sich hinplätschern. Wir vertreiben ihn uns mit einem Puzzle, einem Malblock und kreativen Spielideen.

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Der Sonntag ist bei uns fast immer für die Kinder der Badetag. Frisch gebadet und mit vollem Magen landen wir drei auf der Couch. Die Kinder dürfen sich noch den Sandmann anschauen, bevor es für sie ins Bett geht. So verabschieden wir langsam den ersten Tag des Jahres und kommen an dem Punkt an, an dem mein Blogpost begann.

Dieser erste Tag des Jahres 2017, er war kein Besonderer, er war geprägt von Sachen die mein Leben ausmachen. Von schönen Momenten, die mir hoffentlich lange in Erinnerung bleiben, von stressigen Phasen, die jedoch von diesen schönen Momenten überdeckt werden. Und das ist es, das ist es, was ich mir von dem Jahr 2017 wünsche. Schöne Momente die mir hoffentlich lange in Erinnerung bleiben.

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Ich danke an dieser Stelle allen Menschen, die mein Jahr 2016 bereichert haben und ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das Jahr 2016 bereits geprägt war von schönen Momenten.

 

Family unplugged

Bereits im Frühjahr 2016 wurden wir von dem Team von Family Unplugged besucht und es wurde ein kleiner Bericht über uns als Familie gedreht. Zuvor  wurde im Internet aufgerufen sich per Mail zu melden und zu schildern welche Dinge seinen Familienalltag prägen, bei uns gibt es vieles zu berichten, also verfasste ich schnell eine Mail. Ich schilderte Dinge, die unseren Alltag ausmachen  und Dinge die das Leben als Familie in Deutschland erschweren. Wir sind keine „Jammerer“ oder „Pessimisten“ wir versuchen aus allem immer das Beste zu machen, auch wenn das nicht immer einfach ist. 

Alles, nur nicht normal 😉

Auf eine Stelle im Film möchte ich besonders hinweisen, da sie schnell falsch verstanden werden kann. Ich komme zu der Aussage, dass Alleinerziehende so einen Alltag ja auch wuppen. Das soll auf keinen Fall heißen, dass wir uns trennen wollen oder Ähnliches 😉 Das war eher darauf bezogen, dass ich viel alleine bin und mir die Frage gestellt wurde: Wie ich das denn alles schaffe? 

Ich hoffe euch gefällt der sehr persönliche Beitrag. Ich weiß, dass nicht viele meine Einstellungen teilen, aber ich bin stolz auf alles was wir haben und freue mich auf unsere Zukunft. 

Hier nun der Link: Family unplugged – Fanni und Paul

mein-dein „Liebster Award“ 2016

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Was ist der “Liebster Award”?
Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mithilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung.

Wie lauten die Regeln?
Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinen Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Nominiert hat mich Tierhilfe Miranda e.V., worüber ich mich sehr freue! VIELEN DANK!!!

Mirandas Fragen an mich:

1. Warum bloggst du?

Ich blogge um „die Welt da draußen“ teilhaben zu lassen. An meinem Leben, meinen Gefühlen, meinen Gedanken, meinen Interessen und Leidenschaften.


2. Wie bist du auf den Namen für dein Blog gekommen?

Mein Blogname ist eine Mischung aus dem was ich bin. Eine Mama. Mit einem 30 h Job und einem Ehrenamtsjob. Eine Frau mit einer Leidenschaft für Pferde.


3. Möchtest du mit deinem Blog etwas bestimmtes erreichen?

Etwas bestimmtes erreichen? Nicht wirklich. Ich möchte, die Leute, die es interessiert ein Stück an meinem Leben, zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit, teilhaben lassen.


4. Sind Kommentare und Likes ein wichtiges Feedback für dich?

Auf jeden Fall sind Likes und Kommentare ein wichtiges Feedback für mich. Nur so weiß ich, ob meine geschriebenen Beiträge interessant für meine Leser sind und was sie darüber denken.


5. Musstest du schon mal unangebrachte Kommentare löschen?

Ein Glück musste ich noch kein Kommentar löschen und wäre auch sehr froh wenn das so bleibt. Es gibt genug „Haterei“ im Leben, da möchte ich nicht auch noch unschöne Kommentare löschen müssen. Ich bin für Frieden und nur schöne, positive Kommentare! 😉


6. Sind unter deinen Lesern auch Leute aus deinem Freundes- oder Familienkreis?

Unter meinen Lesern sind ein paar Freunde. Meine Familie weiß noch gar nicht wirklich von meinem „Blogprojekt“.


7. Fällt es dir leicht, regelmäßig Blogbeiträge zu schreiben?

An sich fällt mir das Schreiben eines Blogeintrages leicht. Ich habe auch noch unzählige Ideen für weitere Blogeinträge in meinem Kopf rumschwirren. Der „Hauptkillfaktor“ für neue und regelmäßige Blogeinträge ist die gute Zeit.


8. Wie wichtig sind Fotos für dich, in deinem Blog?

Fotos sind mir schon wichtig. Ich mag es meine Blogeinträge durch Fotos etwas anschaulicher zu gestalten. Ein schönes, passendes Bild kann einen Eintrag so viel lebendiger machen. Obwohl ich auch sagen muss, dass es nicht immer einfach ist passende Bilder zu finden und dann muss ich auch mal darauf verzichten.


9. Schreibst du lieber über ernsthafte oder lustige Themen?

Mhh… Schwierig! An sich lese ich lieber lustige Blogeinträge. Ich mag es wenn ich die Ironie aus einem Eintrag lesen kann. Mir selbst fällt es leider etwas schwer lustig zu schreiben, daher widme ich mich eher ernsten Themen. Bin aber bestimmt entwicklungsfähig 😉


10. Hast du einen Lieblingsbeitrag auf deinem Blog?

Mein bisheriger  Lieblingsbeitrag ist der, über unseren Bauernhofurlaub im Januar. Das aber auch nur, weil der Urlaub so wunderschön war und ich so immer wieder an diesen tollen Urlaub zurückdenken kann. Dann bin ich auch schon fast wieder ein bisschen erholter 😛


11. Hat sich im Laufe der Zeit dein Blog verändert?

Nein, mein Blog ist aber auch einfach zu „jung“. Er hatte noch gar keine Zeit sich zu entwickeln oder zu verändern.

 

Ich hoffe ihr habt so ein paar Eindrücke von mir sammeln können.

Ich nominiere folgende Blogger:

Folgende 11 Fragen habe ich für euch:

  1. Beschreibe dich in 10 Wörtern.
  2. Für welche 3 „Dinge“ oder Personen bist du besonders dankbar.
  3. Wie lange bloggst du schon?
  4. Was hebt deine Stimmung, wenn deine Laune im Keller ist?
  5. Musik: Elektro oder Rock?
  6.  Welche Träume aus deiner Kindheit lebst du heute?
  7. Über welches Thema bloggst du am liebsten?
  8. Machst du Sport und/oder welcher Sport begeistert dich?
  9. Was macht dir besonders Spass an deiner Arbeit am Blog?
  10. Wie startest du am liebsten in den Tag?
  11. Wie hat das Bloggen dein Leben verändert?

Nun viel Spaß, ich freue mich schon auf eure Beiträge!

 

Wer ist eigentlich dieser „Ehrenamt“ und warum ist er so unattraktiv?

Wie war nochmal der Anfang? Hmm… Ich weiß es nicht mehr genau, ich bin da so hineingerutscht. Angefangen hatte es mit meiner Leidenschaft für Kinder und den Reitsport. So begann ich im Reiterverein den Reitunterricht mit Kindern zu übernehmen. Es macht mir viel Freude meine Begeisterung für Pferde an die junge Generation weiterzugeben. Auch bin ich kein Freund von stupidem Hintereinandergereite. So sind meine Reitschulkinder gewohnt kleine Wettspiele, Sitzübungen etc. im Reitunterricht zu erleben. Vom Reitunterricht angefangen wurde ich nach einiger Zeit gefragt ob ich mir nicht vorstellen könnte ein Teil des Vorstandes zu werden. Zu dem damaligen Zeitpunkt hörte jemand auf und seit dem übernehme ich die Koordination des Reitschulunterrichts.

Die Anerkennung 

Aber zurück zum Thema. Warum ist das Ehrenamt so unattraktiv? Es gibt kaum Anerkennung, für das was man leistet. Zumindest hat man oft das Gefühl, dass den Leuten von „Außen“ gar nicht bewusst ist, wieviel Zeit und Arbeit an diesem zusätzlichen Job hängen. Ständig wird gemeckert. Ich will dies haben! Warum kann das nicht von euch organisiert werden? Warum läuft das nicht richtig rund?  Ich würde so gern mal das und das erleben! Könntet ihr nicht mal…! usw…                                                              – Diese Art von Anerkennung ist es die man von den Mitmenschen bekommt –

Man schlägt sich von einem Problem zum nächsten. Die Vorstandssitzungen sind lange Debatten über immer wieder auftretende Probleme. Dies führt oft zur Demotivation aller Teilnehmer. Anerkennung bekommt man natürlich von den anderen Vorstandskollegen (die wissen ja schließlich alle wieviel Arbeit Ehrenamt bedeutet)

Ich kann gut nachvollziehen, wenn die Leute sich nicht engagieren wollen. Jeder schlägt sich mit seinen Alltagsproblemen durch und will sich dann nicht noch das Ehrenamt ans Bein binden.
Vorwärts geht’s!! 

Aber wenn die Leute immer nur alle meckern wird nichts besser! Man muss die Dinge anpacken, Chancen für Unterstützing nutzen, in dem man sich z.B. für bestimmte Projekte bewirbt. Nur wenn in einem Verein ALLE mitanfassen können Probleme gelöst und neue Sachen zum Laufen gebracht werden!


Ich bin irgendwie doch ein bisschen froh meinen kleinen Teil zu einer hoffentlich besseren Gesellschaft beizutragen! Auch wenn es mit viel zusätzlicher Arbeit und manchem Ärger verbunden ist. Ich hoffe das sich künftig mehr Menschen freiwillig engagieren ohne eine großartige Gegenleistung zu erwarten.