Produkttest – Le Mieux Lammfellpad

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Bei der Sache mit dem Pad unter dem Sattel scheiden sich die Geister. „Ein Sattel muss auch ohne Pad richtig sitzen“ genauso habe ich es vor Fiete immer gesehen, ich war kein Freund davon viel Zeug unter dem Sattel zu haben.

Dann war es jedoch soweit Fiete bekam mit 4 Jahren seinen ersten eigenen Sattel. Er war schon immer ein sehr schmales Pferd, welches eher untergewichtig ist. Bedeutet er ist auch eher knochig und gerade die Rückenmuskulatur könnte stärker ausgeprägt sein. Darum riet mir der Sattler meines Vertrauens dieses Jungpferd auf jeden Fall mit einem Lammfellpad zu reiten. Er begründete dies mit dem Satz „So hat er mehr Platz und sie können ihm die Chance geben mehr Rückenmuskulatur aufzubauen.“ Und wenn ich mir nun vorstelle ich müsste dieses schwere Lederding auf meinem Rücken dulden wäre ich bestimmt auch ganz angetan von einem weichen Pad, welches bestimmt auch einiges abfedert. Dazu möchte ich noch sagen, dass der Sattel Fiete auch ohne Pad super passt und mein Sattel auch immer ohne Pad angepasst wird. Es soll also nicht dazu dienen irgendetwas aufzufüllen oder auszugleichen, sondern es soll das Satteltragen einfach angenehmer gestalten und die Möglichkeit bieten Rückenmuskulatur aufzubauen.

Ein Pad wie jedes Andere?!?

Als ich erfuhr, dass ich als Produkttester von epplejeck ausgewählt wurde war die Freude natürlich riesengroß. Ein paar Tage später trudelte auch das Paket mit vielen kleinen Überraschungen bei uns ein.

Das Lammfellpad hat für mich zwei große Unterschiede zu dem Pad, welches ich sonst immer genutzt habe. Zu einem hat es einen fellfreien Wirbelsäulenkanal und es verfügt über zwei kleine Schlitze durch die man die Satteldecke/Schabracke ziehen kann.

Der Wirbelsäulenkanal ist natürlich genial, denn Lammfell soll ja dort liegen, wo sich Muskulatur befindet und dort aufliegen, wo auch der Sattel aufliegt. Die zwei kleinen Schlitze haben sich als ganz großartig herausgestellt, denn ich hatte ein paar Schabracken welche mir immer wieder unter dem Sattel weggetaucht sind auch wenn ich sehr darauf geachtet habe sie mit dem Satteln und dem Nachgurten auszukammern, sind mir bestimmte Decken immer wieder runtergerutscht, so dass ich sie letztlich nicht mehr wirklich nutzen wollte. Durch die Schlitze im Pad kann man die Klettstrippen ziehen und siehe da, die Schabracken rutschen nicht mehr weg. Eine geniale Idee und sehr praktisch. Im Alltagstest bleibt das Lammfell schön fluffig, selbst bei den äußerst warmen Temperaturen und dem damit verbunden vermehrten schwitzen kann dem Fell nichts anhaben.

Fazit: Ein schönes Lammfellpad, welches ich einfach nur weiterempfehlen kann.

Jahresrückblick Teil 1

Ein Jahr geht und ein Neues steht ganz frisch vor mir. Für mich bedeutet ein Jahreswechsel keine große Veränderung, aber ich mag es, diesen besonderen Zeitpunkt zu nutzen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, sich auf das neue Unbekannte einzulassen und freue mich auf alle Überraschungen, die das neue Jahr mit sich bringen wird.

Es war viel los im vergangen Jahr und ich versuche euch einen kleinen Überblick von dem zu geben, was mich beschäftigt hat. Ich versuche mich auch kurz zu fassen.

Das war 2017

Der Januar startete sehr eisig und dennoch nutzen wir einen dieser kalten, aber schönen Tage, um ein paar tolle Bilder zu machen. Fiete ist bei den kalten Temperaturen besondern energiegeladen und dadurch manchmal gar nicht so einfach zu händeln. Aber dadurch ist es immer eine neue Herausforderung aus der ich immer wieder neue Erkenntnisse gewinnen kann.

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Sehr untypisch für Januar begann ich mit einem regelmäßigen Lauftraining, welches mir im gesamten Jahr zu deutlich mehr körperlicher Fitness verholfen hat. Immer mit dabei meine zwei Wichte, denn Laufen kann man auch mit Kindern! Sie machten es sich im Croozer gemütlich und ließen sich durch die Gegend schieben.

Ende Januar machten wir dann noch ein spontanes, verlängertes Wochenende im Harz, um dort die schöne verschneite Landschaft zu genießen.

Im Februar plante ich den Abzeichenlehrgang im RV Horneburg durch, damit er dann schon bald im April starten konnte. Auch beschäftigte ich mich (neben dem regelmäßigen Lauftraining, Fiete und meinem „normalen“ Job) mit der Suche nach Pferdeanhängern und der Planung für meinen 30. Geburtstag. Ich wünschte mir so sehr einen eigenen Pferdeanhänger, um endlich unabhängig von anderen, mit Fiete überall hinfahren zu können. Bei der Suche nach Pferdeanhängern stellte ich schnell fest, dass gebrauchte Pferdeanhänger immer noch sehr teuer sind und entschied für mich, dass es dann für ein wenig mehr Geld lieber ein neuer Anhänger sein sollte. Ende Februar wurde ich dann noch zum ersten Mal Tante von dem kleinen Emil.

Der März startete mit einem Krankenhausaufenthalt für unseren Minimann um seine Nahrungsmittelallergie (Anaphylaxie) zu testen. Getestet wurden Erdnüsse und leider reagierte er darauf. An dem ersten Märzwochenende nahm ich an einem Dressurlehrgang in einem anderen Reitverein teil.

Am 6.März wurde ich 30 Jahre alt, dies wurde an dem folgenden Wochenende mit einer kleinen, aber feinen 90er Party gefeiert. Eine Woche später war es soweit ich fuhr zur Zulassungsstelle und durfte mich ab nun stolze Pferdeanhängerbesitzerin nennen.

Sina (meine allerbeste Reitbeteiligung) nutze die Zeit für einen Lehrgang bei Christina von Hello Horses , damit Fiete auch niemals langweilig wird! Mitte März folgte dann das zweite Dressurlehrgangswochende für mich. Denn ich wollte gut vorbereitet in die neue und unsere erste richtige Turniersaison starten. Ende März war es dann auch schon so weit und ich startete mit der besten Crew (meinem Mann + Sina) zu unserem ersten Turnier in Sieversen. Fiete 24.03.2017-6

Fiete war ein hochexplosive Kanonenkugel und ich ein nichteinwirkender Beifahrer. Sina starb bereits fast allein vom Zuschauen. Die Leute um uns herum nahmen viel Rücksicht und man sah uns an, dass wir keine Routiniers sind. Ich war trotzdem stolz, dass wir uns dort durchboxten und war einfach nur froh, dass wir den ersten Turnierstart unbeschadet überlebten. Die Wertnote war schlecht, aber für das,  was wir dort nicht zeigten, völlig gerechtfertigt. Fiete 24.03.2017-14Fiete 24.03.2017-11

Im April startete ich mit viel Familienzeit, weil mein Mann leider sehr viel arbeiten musste. Mein Reitabzeichenlehrgang begann und nun hieß es rund 30 Prüflinge gut auf ihre bevortsehende Abzeichenprüfung vorzubereiten.

Ich beschränke mich dabei aus zeitlichen Gründen auf die theoretische Vorbereitung und überlasse den praktischen Teil Mathilde Klausberger , diese Zusammenarbeit hat sich als erfolgreich herausgestellt und so konnten am Ende fast alle Teilnehmer überglücklich ihr Abzeichen in Empfang nehmen. Ich nutzte die Zeit für die Abzeichenvorbereitung ebenfalls dazu, die Kindergartengruppe meiner Tochter in die Welt der Pferde zu entführen.

Zwischen der ganzen Organisation fuhr ich erneut zu einem Turnier, auch dort waren wir eher wild und ohne Glanzleistung unterwegs. Aber auch dort sammelte ich wieder Erfahrung.

Am 20. April feierten wir Fietes sechsten Geburtstag und es entstanden tolle Fotos.

Das letzte Aprilwochenende stand dann wieder ein Turnier an, endlich begann ich Fiete zu reiten und dies wurde dann auch gleich mit einer 7,4 belohnt und bedeutete für uns den vierten Platz in einer A-Dressur, ich war den Tränen nahe und einfach nur unglaublich stolz. So richtig auskosten konnte ich die Platzierung nicht, denn es herrschte Stress, Minifräulein sollte an diesem Tag noch ihre allererste Führzügelklasse starten und wir hatten wenig Zeit, um Fiete wegzubringen und das Führzügelpony abzuholen. Ein unglaubliches Wochenende an das ich mich noch ewig erinnern werde!

Vielen Dank Sina und Mette für eure tolle Turnierbetreuung ❤ Ich hätte es ahnen sollen, nach so einem Höhepunkt folgt oft ein tiefer Fall.

Der Mai begann mit einem schönen Ausritt mit vielen Pferden aus unserem Reitverein. Es gab einen Sekt bei Sonnenschein, auf die erste Platzierung. Alles war perfekt, bis die Kinder eine dicke Erkältung einschleppten. Ein Husten quälte mich und nach einem starken Hustenanfall hatte ich plötzlich ein komisches Gefühl an meinem Bauchnabel. Ein Besuch in der Notaufnahme brachte Gewissheit, ich hatte einen Nabelbruch, der operiert werden musste.

Meine kleine Welt stürzte zusammen, die kommenden Turniere und die damit verbundene Turniersaisonplanung konnte ich streichen. Ich war so unendlich traurig, endlich war ich fit wie nie und hatte endlich das Gefühl mit Fiete voranzukommen. Sechs Wochen absolutes Reitverbot. Ein Glück hatte ich Sina, sie hatte nun für fast zwei Monate ein eigenes Pferd und ich musste erstmal wieder fit werden. Ein Highlight bescherte mir jedoch noch die DKB , denn ich durfte beim Hamburger Derby auf der DKB- Fanbank platz nehmen und einen einmalig schönen Tag verbringen. Eine kleine Wiedergutmachung nach all dem Ärger.

Im Juni herrschte also absolutes Reitverbot, ich schaute also zu wie Fiete geritten wurde und Sina bekam zum Glück auch tolle Unterstützung von unseren anderen Stallmitgliedern. Ich nutzte die Zeit für viele schöne Familienmomente. Nach sechs Wochen ohne Reiten schwang ich mich dann, nach guter Heilung, Ende Juni zurück in den Sattel, voller Tatendrang dort anzuknüpfen wo wir aufhören mussten. So konnte es mir keiner mehr nehmen am 30.06. endlich wieder aufs Turnier nach Wohlesbostel zu fahren. Ich hatte alles perfekt organisiert, aber es goss in Strömen. Ich ließ mich nicht abhalten, nicht nach all dem was passiert war. Ich wollte nun die Chance nutzen und mich zurückkämpfen. Es war alles matschig, Fiete völlig hysterisch wegen Matsch, zu viel Wasser und vieler bunter Regenschirme. Trotzdem konnte ich ihn während der Prüfung für mich gewinnen. Es folgte ein guter Ritt unter schwierigsten Bedingungen. Wir bekamen eine 7,2 und konnten damit die Prüfung für uns entscheiden. Die Siegerehrung erfolgte aufgrund des schlechten Wetters ohne Pferd im Kuchenzelt und vor lauter Stolz ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, meine Ehrenrunde zu Fuß zu galoppieren. Was für ein Erfolg nach dem vorangegangen Monat. Ich konnte mein Glück kaum fassen!

(Teil 2 des Jahresrückblickes folgt)

Prost Mahlzeit!

Nun ist es soweit, leider neigt sich unsere Futtertestzeit dem Ende. Vorweg möchte ich mich bei den Firmen e-horses , BayWa und Pegus bedanken. Es war für mich eine tolle Möglichkeit zu testen, welches Futter zu Fiete passt und vor allem, der bei Fiete ausschlaggebendste Punkt – ob er das Futter überhaupt frisst. Dabei wurden wir stets professionell begleitet. DANKESCHÖN!

Aber erst mal von Anfang an. Welche Fütterungsprobleme gibt es bei Fiete?

Fiete hat keinerlei gesundheitliche Einschränkungen, weshalb ich auf seine Fütterung Acht geben müsste. Es gibt zig verschiedene Meinungen über die Pferdefütterung und es ist nicht so einfach, dabei den Überblick zu behalten. Genau deshalb bin ich besonders dankbar über diese einmalige Möglichkeit.

Fakt ist, Fiete ist zu dünn und es ist gar nicht so einfach ihn optimal zu versorgen. Vielleicht liegt es aber auch ein bisschen an seinem Alter, mit zarten sechs Jahren, kommt das „breiter-werden“ vielleicht erst noch?!? Zumindest hoffe ich das sehr. Bei unserer anfänglichen Fütterung von Heu und Hafer, hatte ich durchaus Probleme. Wir stellten schnell fest, dass dies nicht das richtige Futter für den jungen, wilden Fiete ist. Ich konnte mit Fiete kaum noch was anfangen. Er war glotzig und völlig überdreht. An normales Training war kaum zu denken, da ich nur damit beschäftigt war, das Pferdkind zu beruhigen, wenn es vor lauter gruseligen Dingen als Ausweg nur noch den Turbogang (auch Fluchtinstinkt genannt) sieht. Schnell merkte ich, dass ich eine Fütterungsalternative brauche und landete bei einer haferfreien Müslifütterung.

Dann bekam ich die freudige Nachricht, dass Fiete & ich als Futtertester ausgewählt wurden.

Nachdem ich, durch Beantwortung eines Fragenkataloges, genau offenlegte – wie Fiete gefüttert wird, wie das tägliche Training gestaltet wird und welche Besonderheiten es gibt, bekam ich für Fiete das Pegus Natural Müsli zusammen mit den Luzernecobs empfohlen. Dies funktionierte anfangs auch ganz gut, bis mein kleiner Mäkelfritze beschloss, zuerst die Luzernecobs und später auch das Müsli zu verschmähen. Die Luzernecobs mischte ich dann ab dem Fressverweigerungszeitpunkt mit Mash und seitdem fraß der feine Herr das Futter ganz wunderbar. Ich möchte fast sagen: „Er liebte seine Mash-Luzernecobs-Mischung.“


Mit dem Ende der Weidesaison und dem Fellwechsel kam es wieder, unser Problemchen mit dem Kotwasser. Auch hier wurde ich hervorragend beraten und mit Mineralfutter versorgt. Meine größte Befürchtung, dass er dieses nicht fressen würde, bestätigte sich diesmal ein Glück nicht. Also gab es nun zusätzlich einmal täglich 115 g Mineralfutter. Jetzt schien endlich mal Ruhe einzukehren, aber es kam natürlich anders und mein Sorgenkind hatte nun auf einmal keine Lust mehr auf das Natural Müsli und verschmähte nun auch dieses. Also fütterte ich nun mehr Mash+Luzernecobs und weniger Natural Müsli. Ich war am Ende. Wie soll ich Futter testen, wenn Fiete sich ständig überlegt das Futter doch nicht mehr fressen zu wollen?!? Wieder sorgte man für eine Lösung und ich durfte nun das Pegus Classic testen. Und siehe da (noch) frisst Fiete es!

Über die Naturallinie kann ich berichten, dass es eine tolle Qualität hat. Das Futter riecht, wie eine frischgemähte Heuwiese. Selbst mein Mann und meine Kinder hätten am liebsten mal gekostet, weil gerade das Mash bei der Zubereitung ganz hervorragend duftet. Über das Pegus Classic kann ich leider kein wirkliches Ergebnis präsentieren, da wir es gerade erst ein paar Tage füttern.

Fiete hat über den Fütterungszeitraum ganz tolle „Futterflecken“ bekommen, was wohl ganz eindeutig für die Qualität von dem Pegusfutter steht.

So sieht Fietes Fell nach 5 Wochen Fütterung der Pegus Natural Line aus.

Besonders freue ich mich, dass wir sogar in dem Testzeittraum zwei Schleifen für das #teampegus in A-Dressuren sammeln konnte. Fiete war in dem gesamten Testzeitraum fit und es mangelte ihm nicht an Energie. Was mir gut gefiel, dass er etwas ausgeglichener schien, als bei der Fütterung mit unserem vorherigen Futtermittel.


Danke, dass wir den gesamten Testzeitraum einen so kompetenten Ansprechpartner an unserer Seite hatten. Gerade mit so einem „Schlechtfresser“ war der Testverlauf alles andere als einfach. Uns wurde stets freundlich geholfen und wir bekamen alle Möglichkeiten, damit Fiete ein paar Kilo mehr auf die Rippen bekommt!


~ Ein Pferd muss fressen, wo es angebunden wird! ~ türkisches Sprichwort

Ist mein Pferd magersüchtig?

Ich möchte behaupten, die Pferdefütterung ist fast genauso individuell, wie es jedes Pferd ist. Viele Vierbeiner haben Krankheiten, wie Cushing, Rehe oder Magengeschwüre. Zeit sich Gedanken über die Fütterung seines Vierbeiners zu machen. Ich persönlich stehe auf die „altbewährten“ Fütterungsmittel wie Heu, Hafer und Gerste und bin eigentlich kein großer Freund von irgendwelchen zusammengestampften Pellets. Durch Fiete musste ich lernen mich durch den Fütterungsjungle zu kämpfen und auch mit Alternativen vorlieb zu nehmen.

Gefühlt 100 verschiedene Marken, mit 1000 verschiedenen Produkten. Für das ganze Zusatzfutter wird man oft ordentlich zur Kasse gebeten und muss selbst herausfinden welche Produkte zu seinem Pferd passen. Fiete hat ein Glück keine gesundheitlichen Gründe, dass ich deshalb auf seine Fütterung Acht geben muss. Eher ist es das Handling, welches sich bei Fiete extrem durch die Fütterung beeinflussen lässt. Er bringt von sich aus, einen enormen Bewegungsdrang und immer ausreichend Energie mit. Er ist aber wiederum absolut meckelig was das Futter angeht und reagiert auch schnell mit Kotwasser, wenn er etwas nicht so gut verträgt. Zudem ist er eigentlich schon immer eher viel zu dünn als zu dick. Bei ihm etwas auf die Rippen zu bekommen, ist tatsächlich gar nicht so einfach.

Beim Training mit unserer wunderschönen Pegusschabracke.

Um so größer war die Freude, dass ich als Futtertesterin von Pegus ausgewählt wurde. Ich darf nun die kommenden drei Monate das Futter von Pegus Horse Feed testen.


Um das Futter individuell auf Fietes Bedürfnisse abzustimmen, bekam ich eine Mail mit vielen Fragen rund um Fietes Fütterung und seinen täglichen Bewegungsmöglichkeiten. Danach eine Empfehlung wie ich Fiete die kommenden drei Monate füttern soll und gleich anschließend die Lieferung der Futtersäcke. Fiete wird nun täglich mit 2kg (verteilt auf 2-3 Portionen) Müsli aus der Pegus Natural Linie und drei mal die Woche mit insgesamt 1 kg (im trockenen Zustand) Luzernecobs gefüttert, welche natürlich vor der Fütterung eingeweicht werden müssen. Das Müsli und auch die Luzernecobs verträgt Fiete ganz hervorragend. Das Müsli hat ein Merkmal welches ich besonders empfehlenswert finde, es kann bei Pferden mit Zahnproblemen oder hastig fressenden Pferden 20 Minuten vor der Fütterung in Wasser eingeweicht werden. Beides trifft bei Fiete nicht zu, ich habe es trotzdem bereits getestet und im eingeweichten Zustand frisst Fiete das Futter besser als im normalen Zustand.  Die Luzernecobs müssen vor der Fütterung ca. 25 Minuten quellen und werden dann gefüttert.


Ich füttere Fiete jetzt fast zwei Wochen mit dem Futter und habe das Gefühl er hat dabei schon ein klein wenig zugenommen. An Energie mangelt es ihm nicht und ansonsten konnte ich bisher keine fütterungsbedingten Veränderungen feststellen. Bin aber gespannt ob und was sich in der Testphase noch ergeben wird.

Vielen Dank an Pegus Horse Feed und ehorses.de , dass ich diese großartige Chance bekommen habe, neues Futter für meinen Fiete zu testen. Zudem gab es eine wunderschöne Schabracke, welche uns auf unseren aktuellen Turnierstarts begleitet. Und tatsächlich haben wir auch schon für das #teampegus die erste Schleife in einer A-Dressur gesammelt. Auf der Pegus – Facebookseite von Pegus wurde auch bereits eine kleinen Vorstellung über Fiete und mich gepostet.  Ich bin super dankbar aktuell so eine großartige Unterstützung zu erfahren.

Winterzeit – Pflegezeit

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Nicht, dass ich Fiete nur im Winter pflege, aber gerade im Winter ist mir die Pferdepflege noch wichtiger. Viele Probleme, die im Winter entstehen, können sicherlich etwas eingedämmt oder sogar ganz vermieden werden, wenn man vorbeugt. Die matschigen Paddocks, der längere Boxenaufenthalt und Matratzeneinstreu begünstigen die Vermehrung von Keimen und Bakterien. Die Hufe neigen zu Strahlfäule, die Fesselbeugen zu Mauke, die Deckensaison lädt Milben oder ähnliches praktisch dazu ein, sich zu vermehren. Ganz zu schweigen von Husten oder anderen Infekten.

Wie ihr in meinem älteren Artikel Erkältungszeit lesen könnt, hatten wir letztes Jahr wirklich große Probleme damit. Neben dem Husten hatte Fiete generell ein schwaches Immunsystem. Er zog alles an – von Milben über Mauke. Ständig hatte er neue Wehwehchen. Wir holten uns Hilfe bei der Jana von der  Tierheilpraxis Bahrenhop.

Liebe Jana, sei mir nicht böse, aber ich war anfangs wirklich sehr skeptisch, ob das überhaupt etwas bringt. Jana erstellte einen Plan – erst mit homöopathischen Mitteln und anschließend mit Schüsslersalzen. Natürlich wurde erstmal überhaupt nichts besser, eher im Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, Fiete zog alles was Krankheiten betraf, magisch an. Dies ließ mich noch mehr zweifeln. Aber rückblickend kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat, diese „Alternative“ auszuprobieren. Fiete zieht nach Ende des Therapieplanes nicht mehr jede Kleinigkeit an und ist deutlich fitter als vorher. Wer also ähnliche Probleme hat, dem kann ich es nur ans Herz legen, probiert diesen Weg aus!

Aber nun möchte ich euch noch zeigen welche Produkte ich verwende, um bestimmten „Winter-Wehwehchen“ entgegen zu wirken.

Den Schweif pflege ich mit Equistar von Stassek. Auf dieses Mähnenspray schwöre ich schon seit Jahren und ich habe bisher kein anderes gefunden, dass mich so überzeugt. Den Schweif sprühe ich damit großzügig ein und kämme ihn dann. Ja ich weiß man soll den Schweif nicht kämmen, sondern nur verlesen, aber ich habe mein ganz eigene Technik entwickelt und habe bisher nicht feststellen können, dass der Schweif dadurch dünner wird. Eher im Gegenteil. Durch die regelmäßige Pflege, habe ich das Gefühl, der Schweif wird fülliger und glänzt sehr schön. Schon einige Male wurde ich auf Fietes schönen Schweif angesprochen 😉

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Für die Fesselbeugen verwende ich die anti-Mauk Lotion von Loesdau. Gerade das weiße Bein von Fiete ist sehr empflindlich was Nässe und Schmutz angeht. Die Haut in den  Fesselbeugen ist schnell gereizt, gerötet, schuppig und wird krustig. Mit der Lotion ist die Haut deutlich geschmeidiger.

 

 

 

 

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Für den Strahl verwende ich Kevin Bacons Hoof Solution. Damit wird der Strahl nicht so weich und es entsteht nicht so schnell Strahlfäule. Sehr praktisch ist der Pinsel, der sich im Deckel befindet. Trotzdem kleckert es leider immer etwas, deshalb empfehle ich es Plastikhandschuhe zu tragen bzw. ich reinige die Flasche nach jedem Gebrauch. Die Tinktur ist farblich nicht sehr ansprechend auch der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber hauptsache es hilft! Den Spruch „Keine Füße – kein Pferd!“ auf der Flasche finde ich sehr passend.

 

 

 

Hufglockentest

Hallo ihr Lieben, 

heute will ich euch bei der Qual der Wahl etwas helfen. Viele kennen das Problem sicherlich, Pferd tobt draußen mit seinen Pferdefreunden, dann macht es klirr-bumm und wieder ist ein Hufeisen ab. Wieder die Nagellöcher eingerissen, wieder den Hufschmied bestellt um ein neues Eisen dran zu machen. Genauso erging es mir letzten Winter. Was also tun? 

Lösung: Fiete bekommt Hufglocken um. Da sie bei uns nicht täglich abgemacht werden können, braucht er auf jeden Fall welche die nicht scheuern, also welche mit Lammfell. 

Nun ging es los, es gibt so viele Anbieter, dass es gar nicht so einfach war sich zu entscheiden. Ich kaufte welche von BR, Waldhausen und Eskadron. Preisspanne von ca. 30 € bis 49€ 

Produktfotos der jeweiligen Firmen
Nun ging es los, Fiete wieder raus und schauen was die Hufglocken so taugen. Die günstigeren von BR und Waldhausen schafften es leider nicht mal eine Woche. 😦 Bei beiden ist das Lammfell nicht gut vernäht und löste sich bereits nach zwei Tagen ab! 


Bei den Glocken von BR war es sogar noch so, dass die obere Schicht komplett einriss. Die einzigen Hufglocken die meinen Langzeittest bestanden haben sind die von Eskadron. 

Ich habe beide Firmen (BR und Waldhausen) auf die, aus meiner Sicht, mangelnde Qualität hingewiesen. Und dorthin geschrieben, dass die Vernähung des Lammfelles schlecht ist. Beide schickten mir relativ unkompliziert Ersatzhufglocken. Um mein eigentliches Anliegen, die Qualität der Produkte zu bemängeln und vielleicht in Zukunft etwas besser zu machen. Wurde leider nicht wirklich eingegangen. Bei Waldhausen hatte ich noch eher das Gefühl, mit meinem Anliegen Ernst genommen zu werden. Bei BR war der Kundenservice eine große Katastrophe! 

Fazit: Wenn ihr gute, langlebige Hufglocken für eure Pferde sucht, kann ich euch aufgrund meiner Erfahrung nur die Hufglocken von Eskadron empfehlen. Sie sind zwar die teuersten, aber dafür ist die Qualität wirklich ausgezeichnet. 

Ein Tag bei Uta Gräf

Los geht’s 


Reitstiefel geputzt, Reitkappe, Handschuhe und Reithose eingepackt, es kann losgehen, Kirchheimbolanden, Gut Rothenkircherhof ich komme! Sehr früh geht es aus Richtung Hamburg mit der Bahn los, nach Frankfurt am Main und anschließend weiter nach Mainz. In Mainz angekommen wartet ein kleiner Mietwagen auf uns (ich werde von der lieben Jenny begleitet) und fährt uns von dort aus auf das Gut Rothenkircherhof  von Uta Gräf. 

Uta Gräf Logo
Angekommen und aufgenommen

Kaum dort angekommen werde ich von Utas Lebensgefährten Stefan Schneider mit den Worten: „Ah, für dich habe ich heute schon eines meiner besten Pferde reserviert“ begrüßt. Die Spannung steigt. Während Stefan Uta Bescheid sagt, dass wir bereits vor Ort sind, schauen wir uns schon ein wenig auf dem Hof um. Wir landen am Reitplatz, wo gerade ein Pferd von Utas Bereiterin gearbeitet wird. Dort kommt Uta dann auf uns zu und begrüßt uns mit ihrer aufgeschlossenen, fröhlichen Art. Sie erklärt uns, dass sie noch einige Dinge erledigen muss und es nach einem gemeinsamen Mittagessen losgehen wird. Solange können wir uns umschauen und zuschauen wie die Pferde gearbeitet werden. Plötzlich kommt Friederike Heidenhof mit der Kamera in der Hand um die Ecke und fragt uns ob wir mitkommen wollen, es steht gerade ein Pferd im Bach. Tatsächlich steht ein junger Fuchswallach angebunden an Gattern im Bach und planscht ausgiebig mit seinen Vorderbeinen im kühlen Nass. Was ihm sichtlich Spaß macht, soll eigentlich den Nutzen haben seine Sehne zu kühlen.

 Anschließend treffen sich alle Angestellten im Garten zu einem gemeinsamen Mittagessen. Beim Mittagessen wird ausgiebig gelacht, erzählt, beratschlagt und die Planung für kommende Dinge gemacht. 

Dieser Spruch hängt am Reitplatz.


Auf die Pferde, fertig, los!

Dann war es endlich soweit, rein in die Reitklamotten und rauf aufs Pferd. Helios (gerade eine Woche vorher S-Dressur gewonnen) war der erste Kandidat. Ein absolutes Traumpferd. Ich ritt los und Uta gab mir einige Tipps was ich an meinem Sitz verbessern muss. Nach einigen Runden reichte sie mir ihre Sporen mit den Worten: „Du hast dich qualifiziert!“ Das machte mich natürlich sehr froh. 

Sie arbeitete mit mir an Lektionen und fragte immer wieder was ich an meiner Hilfengebung ändern bzw. besser machen würde und wertete dies anschließend mit mir aus. Insgesamt durfte ich vier Pferde reiten. Alles sehr unterschiedliche Pferde, aber jedes auf seine eigene Weise ein toller Lehrer für mich. Besonders toll waren die schwierigeren Lektionen, die ich dann noch mit dem etwas kleineren Schimmel Marquess (ich hoffe ich habe ihn richtig geschrieben), reiten durfte. Lektionen wie Traversalen und fliegende Galoppwechsel kann dieser kleine, motivierte Schimmel wie im Schlaf und Uta erklärte mir wie ich diese Lektionen reiten soll.

Neben dem Reitplatz steht ein Pferd und schaut bei der Arbeit zu.
Dies klappte dann mal mehr, mal weniger gut. Was aber eindeutig an mir lag, da ich solche Lektionen einfach vorher noch nie geritten bin und mir dadurch in der Hilfengebung doch sehr unsicher war. Zudem wollte ich natürlich auch nichts falsch machen. 

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Nach diesem ausgiebigen Reiterlebnis zeigte uns Utas eine Bereiterin noch einmal ausführlich den gesamten Hof. Es ist so toll wieviel Platz jedes Pferd dort hat und das alle Pferde gleich gehalten werden, egal ob Sportpferd, Esel oder Pony. 

Anschließend verabschiedeten wir uns in einem letzten Gespräch mit leckeren Minimuffins. 

Fazit

Ich bin beeindruckt von dem was Uta neben dem Reiten noch alles macht! (Es wurde an einem Film gearbeitet und ein neuer Vortrag für das Mercedes Benz Reiterforum vorbereitet)

Alle Pferde waren toll zu reiten. Sie waren alle sensibel und motiviert. Bemerkenswert finde ich noch, dass Uta mir all ihre Pferde anvertraut hat und ich so diese einzigartige Chance hatte viel von diesem Tag mitzunehmen. Danke auch an equiXTREME, die mir dieses tolle Erlebnis erst ermöglicht haben und von deren Produkten ich mehr als begeistert bin.

Und eines noch, die tollen Butterflyprodukte die Utas Pferde alle tragen haben es mir tatsächlich etwas angetan! 🙈🙊😍 Wenn mal ein Geldsegen über mich fällt, kann ich für nichts garantieren! 😁 Danke auch an das komplette Hofteam, wir haben uns sehr wohl gefühlt. 

Eure Fanni (und Jenny) 😉