Ein Tag bei Uta Gräf

Los geht’s 


Reitstiefel geputzt, Reitkappe, Handschuhe und Reithose eingepackt, es kann losgehen, Kirchheimbolanden, Gut Rothenkircherhof ich komme! Sehr früh geht es aus Richtung Hamburg mit der Bahn los, nach Frankfurt am Main und anschließend weiter nach Mainz. In Mainz angekommen wartet ein kleiner Mietwagen auf uns (ich werde von der lieben Jenny begleitet) und fährt uns von dort aus auf das Gut Rothenkircherhof  von Uta Gräf. 

Uta Gräf Logo
Angekommen und aufgenommen

Kaum dort angekommen werde ich von Utas Lebensgefährten Stefan Schneider mit den Worten: „Ah, für dich habe ich heute schon eines meiner besten Pferde reserviert“ begrüßt. Die Spannung steigt. Während Stefan Uta Bescheid sagt, dass wir bereits vor Ort sind, schauen wir uns schon ein wenig auf dem Hof um. Wir landen am Reitplatz, wo gerade ein Pferd von Utas Bereiterin gearbeitet wird. Dort kommt Uta dann auf uns zu und begrüßt uns mit ihrer aufgeschlossenen, fröhlichen Art. Sie erklärt uns, dass sie noch einige Dinge erledigen muss und es nach einem gemeinsamen Mittagessen losgehen wird. Solange können wir uns umschauen und zuschauen wie die Pferde gearbeitet werden. Plötzlich kommt Friederike Heidenhof mit der Kamera in der Hand um die Ecke und fragt uns ob wir mitkommen wollen, es steht gerade ein Pferd im Bach. Tatsächlich steht ein junger Fuchswallach angebunden an Gattern im Bach und planscht ausgiebig mit seinen Vorderbeinen im kühlen Nass. Was ihm sichtlich Spaß macht, soll eigentlich den Nutzen haben seine Sehne zu kühlen.

 Anschließend treffen sich alle Angestellten im Garten zu einem gemeinsamen Mittagessen. Beim Mittagessen wird ausgiebig gelacht, erzählt, beratschlagt und die Planung für kommende Dinge gemacht. 

Dieser Spruch hängt am Reitplatz.


Auf die Pferde, fertig, los!

Dann war es endlich soweit, rein in die Reitklamotten und rauf aufs Pferd. Helios (gerade eine Woche vorher S-Dressur gewonnen) war der erste Kandidat. Ein absolutes Traumpferd. Ich ritt los und Uta gab mir einige Tipps was ich an meinem Sitz verbessern muss. Nach einigen Runden reichte sie mir ihre Sporen mit den Worten: „Du hast dich qualifiziert!“ Das machte mich natürlich sehr froh. 

Sie arbeitete mit mir an Lektionen und fragte immer wieder was ich an meiner Hilfengebung ändern bzw. besser machen würde und wertete dies anschließend mit mir aus. Insgesamt durfte ich vier Pferde reiten. Alles sehr unterschiedliche Pferde, aber jedes auf seine eigene Weise ein toller Lehrer für mich. Besonders toll waren die schwierigeren Lektionen, die ich dann noch mit dem etwas kleineren Schimmel Marquess (ich hoffe ich habe ihn richtig geschrieben), reiten durfte. Lektionen wie Traversalen und fliegende Galoppwechsel kann dieser kleine, motivierte Schimmel wie im Schlaf und Uta erklärte mir wie ich diese Lektionen reiten soll.

Neben dem Reitplatz steht ein Pferd und schaut bei der Arbeit zu.
Dies klappte dann mal mehr, mal weniger gut. Was aber eindeutig an mir lag, da ich solche Lektionen einfach vorher noch nie geritten bin und mir dadurch in der Hilfengebung doch sehr unsicher war. Zudem wollte ich natürlich auch nichts falsch machen. 

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Nach diesem ausgiebigen Reiterlebnis zeigte uns Utas eine Bereiterin noch einmal ausführlich den gesamten Hof. Es ist so toll wieviel Platz jedes Pferd dort hat und das alle Pferde gleich gehalten werden, egal ob Sportpferd, Esel oder Pony. 

Anschließend verabschiedeten wir uns in einem letzten Gespräch mit leckeren Minimuffins. 

Fazit

Ich bin beeindruckt von dem was Uta neben dem Reiten noch alles macht! (Es wurde an einem Film gearbeitet und ein neuer Vortrag für das Mercedes Benz Reiterforum vorbereitet)

Alle Pferde waren toll zu reiten. Sie waren alle sensibel und motiviert. Bemerkenswert finde ich noch, dass Uta mir all ihre Pferde anvertraut hat und ich so diese einzigartige Chance hatte viel von diesem Tag mitzunehmen. Danke auch an equiXTREME, die mir dieses tolle Erlebnis erst ermöglicht haben und von deren Produkten ich mehr als begeistert bin.

Und eines noch, die tollen Butterflyprodukte die Utas Pferde alle tragen haben es mir tatsächlich etwas angetan! 🙈🙊😍 Wenn mal ein Geldsegen über mich fällt, kann ich für nichts garantieren! 😁 Danke auch an das komplette Hofteam, wir haben uns sehr wohl gefühlt. 

Eure Fanni (und Jenny) 😉

Erkältungszeit

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Böser Husten

Husten_Pferd

Nicht nur wir sind im Winter von den schrecklichen Erkältungen betroffen, auch meinen Fiete hat es böse erwischt :-/ Ich dachte eigentlich wir haben die fiese Erkältung endlich hinter uns gebracht. Aber irgendwie wirkt er auf mich noch sehr geschwächt. Schon fast drei Wochen schlagen wir uns damit rum. Der Tierarzt war auch schon diverse Male da und wahrscheinlich wird mich der ganze Spaß ein Vermögen kosten 😦 Nachdem er nun letzte Woche Antibiotika bekommen hatte, sah es eigentlich ganz gut aus. Der ganze Schleim löste sich endlich und er machte wieder einen guten Eindruck. Gestern bin ich dann Dressurunterricht mit ihm geritten und so triebig wie gestern habe ich ihn selten erlebt.

 

Alternativen

Naturheilkunde

Nun habe ich mich mit meiner lieben Reitbeteiligung beratschlagt und wir sind auf die Idee gekommen. Mal was homöopathisches auszuprobieren. Wir wollen auch noch eine Tierheilpraktikerin dazuziehen, damit wir nicht nur was auf „blauen Dunst“ versuchen. Ich muss sagen, dass ich das erste Mal diese Art der Behandlung ausprobieren möchte und gespannt bin was und wie sie wirken wird. Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten.

Bauernhofurlaub

Wie es dazu kam

Ich nehme ja ganz gern an Gewinnspielen teil und ab und zu gewinne ich auch tatsächlich was. So gab es Ende 2015 einen kleinen Malwettbewerb von der Firma Vedes http://www.vedes.de/ in Zusammenarbeit mit http://www.bauernhofurlaub.de/, bei dem wir doch dann tatsächlich diesen tollen Wertgutschein über 300 € gewonnen haben.

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Mir schwebte sofort ein toller Bauernhofurlaub mit viel Schnee vor. Also machte wir uns auf der Homepage http://www.bauernhofurlaub.de auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Die Auswahl dort ist vielseitig und es kamen mehrere schöne Ferienwohnungen in Betracht. Letztlich überzeugte uns aber die Ferienwohnung „Kirschblüten“ auf den Rechenmacherhof (http://www.rechenmacherhof.de/) und nun kann ich mit Gewissheit sagen, dies war die einzig richtige Wahl.

Die Anreise

Nachdem es im Dezember 2015 und Januar 2016 viel zu mild war, setzte genau bei unserer Reise der Winter ein. Es schneite und schneite und schneite. Für unseren Urlaub ja ganz nett, aber zum Autofahren nicht die idealsten Bedingungen. Teilweise war die Sicht super schlecht und die Autobahnen megaglatt.

Glücklicherweise hatten wir uns die weite Anreise eingeteilt: Erst bis Nürnberg zu meiner Schwester und anschließend weiter nach Uffing am Staffelsee. Eine absolut richtige Entscheidung!

 

Angekommen!

Endlich angekommen, haben wir uns natürlich als erstes im Schnee auf dem Parkplatz festgefahren. Sodass uns der „Hofherr“ Michael Gretschmann mit seinem Trecker wieder befreien musste. Aber auch solche Erlebnisse machten den Urlaub einmalig schön! Lia durfte bei dieser Aktion sogar mit im Trecker fahren.

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An unserer Tür hing dieses nette Willkommensschild und als wir die Ferienwohnung betraten, waren wir einfach nur begeistert. Eine wirklich toll eingerichtete Ferienwohnung, mit allem was das Herz begehrt und das Beste war, dass alles super kleinkindgerecht eingerichtet war. Wir hatten alles, was wir brauchten, einen kleinen Kamin, ein Treppengitter, einen Kinderstuhl, Kinderbesteck und und und… In dieser Wohnung wurde wirklich an alles gedacht!

Der Hof

Nach der Ankunft stärkten wir uns mit einem kleinen Mittag und danach ging es ab nach draußen, die Schlitten testen. Dabei leistete uns der Sohn des Hofes „Leonhard“ Gesellschaft und zeigte uns die besten Rodelmöglichkeiten. Am Nachmittag konnten Lia und ich dann alle Tiere erkunden und bei der täglichen Arbeit helfen. Lia sammelte mit Helga, die „Hofherrin“, die Eier ein und die lieben Hühner ließen sich sogar streicheln. Wir schauten zu, wie die vier Pferde auf dem zugeschneiten Paddock tobten und abends besuchten wir noch Michael im Stall bei den Kühen. Das jüngste Kälbchen war gerade mal drei Tage alt. Ich bewunderte den interessanten Melkroboter und hatte die ein oder andere Frage, die mir Michael geduldig beantwortete. Ja, selbst ich habe noch etwas dazugelernt! 😉

Fazit

Hinter uns liegt eine wunderschöne Woche in den verschneiten Alpen. Die Ferienwohnung und der ganze Hof sind traumhaft und wir würden gern wieder einmal bei der netten Familie Gretschmann Urlaub machen.

Ich hoffe, ich habe nichts wichtiges vergessen. Wenn jemand Fragen hat, immer her damit! Ich wünsche euch allen einen entspannten Wochenstart!