Produkttest – Le Mieux Lammfellpad

[WERBUNG]

Bei der Sache mit dem Pad unter dem Sattel scheiden sich die Geister. „Ein Sattel muss auch ohne Pad richtig sitzen“ genauso habe ich es vor Fiete immer gesehen, ich war kein Freund davon viel Zeug unter dem Sattel zu haben.

Dann war es jedoch soweit Fiete bekam mit 4 Jahren seinen ersten eigenen Sattel. Er war schon immer ein sehr schmales Pferd, welches eher untergewichtig ist. Bedeutet er ist auch eher knochig und gerade die Rückenmuskulatur könnte stärker ausgeprägt sein. Darum riet mir der Sattler meines Vertrauens dieses Jungpferd auf jeden Fall mit einem Lammfellpad zu reiten. Er begründete dies mit dem Satz „So hat er mehr Platz und sie können ihm die Chance geben mehr Rückenmuskulatur aufzubauen.“ Und wenn ich mir nun vorstelle ich müsste dieses schwere Lederding auf meinem Rücken dulden wäre ich bestimmt auch ganz angetan von einem weichen Pad, welches bestimmt auch einiges abfedert. Dazu möchte ich noch sagen, dass der Sattel Fiete auch ohne Pad super passt und mein Sattel auch immer ohne Pad angepasst wird. Es soll also nicht dazu dienen irgendetwas aufzufüllen oder auszugleichen, sondern es soll das Satteltragen einfach angenehmer gestalten und die Möglichkeit bieten Rückenmuskulatur aufzubauen.

Ein Pad wie jedes Andere?!?

Als ich erfuhr, dass ich als Produkttester von epplejeck ausgewählt wurde war die Freude natürlich riesengroß. Ein paar Tage später trudelte auch das Paket mit vielen kleinen Überraschungen bei uns ein.

Das Lammfellpad hat für mich zwei große Unterschiede zu dem Pad, welches ich sonst immer genutzt habe. Zu einem hat es einen fellfreien Wirbelsäulenkanal und es verfügt über zwei kleine Schlitze durch die man die Satteldecke/Schabracke ziehen kann.

Der Wirbelsäulenkanal ist natürlich genial, denn Lammfell soll ja dort liegen, wo sich Muskulatur befindet und dort aufliegen, wo auch der Sattel aufliegt. Die zwei kleinen Schlitze haben sich als ganz großartig herausgestellt, denn ich hatte ein paar Schabracken welche mir immer wieder unter dem Sattel weggetaucht sind auch wenn ich sehr darauf geachtet habe sie mit dem Satteln und dem Nachgurten auszukammern, sind mir bestimmte Decken immer wieder runtergerutscht, so dass ich sie letztlich nicht mehr wirklich nutzen wollte. Durch die Schlitze im Pad kann man die Klettstrippen ziehen und siehe da, die Schabracken rutschen nicht mehr weg. Eine geniale Idee und sehr praktisch. Im Alltagstest bleibt das Lammfell schön fluffig, selbst bei den äußerst warmen Temperaturen und dem damit verbunden vermehrten schwitzen kann dem Fell nichts anhaben.

Fazit: Ein schönes Lammfellpad, welches ich einfach nur weiterempfehlen kann.

Prost Mahlzeit!

Nun ist es soweit, leider neigt sich unsere Futtertestzeit dem Ende. Vorweg möchte ich mich bei den Firmen e-horses , BayWa und Pegus bedanken. Es war für mich eine tolle Möglichkeit zu testen, welches Futter zu Fiete passt und vor allem, der bei Fiete ausschlaggebendste Punkt – ob er das Futter überhaupt frisst. Dabei wurden wir stets professionell begleitet. DANKESCHÖN!

Aber erst mal von Anfang an. Welche Fütterungsprobleme gibt es bei Fiete?

Fiete hat keinerlei gesundheitliche Einschränkungen, weshalb ich auf seine Fütterung Acht geben müsste. Es gibt zig verschiedene Meinungen über die Pferdefütterung und es ist nicht so einfach, dabei den Überblick zu behalten. Genau deshalb bin ich besonders dankbar über diese einmalige Möglichkeit.

Fakt ist, Fiete ist zu dünn und es ist gar nicht so einfach ihn optimal zu versorgen. Vielleicht liegt es aber auch ein bisschen an seinem Alter, mit zarten sechs Jahren, kommt das „breiter-werden“ vielleicht erst noch?!? Zumindest hoffe ich das sehr. Bei unserer anfänglichen Fütterung von Heu und Hafer, hatte ich durchaus Probleme. Wir stellten schnell fest, dass dies nicht das richtige Futter für den jungen, wilden Fiete ist. Ich konnte mit Fiete kaum noch was anfangen. Er war glotzig und völlig überdreht. An normales Training war kaum zu denken, da ich nur damit beschäftigt war, das Pferdkind zu beruhigen, wenn es vor lauter gruseligen Dingen als Ausweg nur noch den Turbogang (auch Fluchtinstinkt genannt) sieht. Schnell merkte ich, dass ich eine Fütterungsalternative brauche und landete bei einer haferfreien Müslifütterung.

Dann bekam ich die freudige Nachricht, dass Fiete & ich als Futtertester ausgewählt wurden.

Nachdem ich, durch Beantwortung eines Fragenkataloges, genau offenlegte – wie Fiete gefüttert wird, wie das tägliche Training gestaltet wird und welche Besonderheiten es gibt, bekam ich für Fiete das Pegus Natural Müsli zusammen mit den Luzernecobs empfohlen. Dies funktionierte anfangs auch ganz gut, bis mein kleiner Mäkelfritze beschloss, zuerst die Luzernecobs und später auch das Müsli zu verschmähen. Die Luzernecobs mischte ich dann ab dem Fressverweigerungszeitpunkt mit Mash und seitdem fraß der feine Herr das Futter ganz wunderbar. Ich möchte fast sagen: „Er liebte seine Mash-Luzernecobs-Mischung.“


Mit dem Ende der Weidesaison und dem Fellwechsel kam es wieder, unser Problemchen mit dem Kotwasser. Auch hier wurde ich hervorragend beraten und mit Mineralfutter versorgt. Meine größte Befürchtung, dass er dieses nicht fressen würde, bestätigte sich diesmal ein Glück nicht. Also gab es nun zusätzlich einmal täglich 115 g Mineralfutter. Jetzt schien endlich mal Ruhe einzukehren, aber es kam natürlich anders und mein Sorgenkind hatte nun auf einmal keine Lust mehr auf das Natural Müsli und verschmähte nun auch dieses. Also fütterte ich nun mehr Mash+Luzernecobs und weniger Natural Müsli. Ich war am Ende. Wie soll ich Futter testen, wenn Fiete sich ständig überlegt das Futter doch nicht mehr fressen zu wollen?!? Wieder sorgte man für eine Lösung und ich durfte nun das Pegus Classic testen. Und siehe da (noch) frisst Fiete es!

Über die Naturallinie kann ich berichten, dass es eine tolle Qualität hat. Das Futter riecht, wie eine frischgemähte Heuwiese. Selbst mein Mann und meine Kinder hätten am liebsten mal gekostet, weil gerade das Mash bei der Zubereitung ganz hervorragend duftet. Über das Pegus Classic kann ich leider kein wirkliches Ergebnis präsentieren, da wir es gerade erst ein paar Tage füttern.

Fiete hat über den Fütterungszeitraum ganz tolle „Futterflecken“ bekommen, was wohl ganz eindeutig für die Qualität von dem Pegusfutter steht.

So sieht Fietes Fell nach 5 Wochen Fütterung der Pegus Natural Line aus.

Besonders freue ich mich, dass wir sogar in dem Testzeittraum zwei Schleifen für das #teampegus in A-Dressuren sammeln konnte. Fiete war in dem gesamten Testzeitraum fit und es mangelte ihm nicht an Energie. Was mir gut gefiel, dass er etwas ausgeglichener schien, als bei der Fütterung mit unserem vorherigen Futtermittel.


Danke, dass wir den gesamten Testzeitraum einen so kompetenten Ansprechpartner an unserer Seite hatten. Gerade mit so einem „Schlechtfresser“ war der Testverlauf alles andere als einfach. Uns wurde stets freundlich geholfen und wir bekamen alle Möglichkeiten, damit Fiete ein paar Kilo mehr auf die Rippen bekommt!


~ Ein Pferd muss fressen, wo es angebunden wird! ~ türkisches Sprichwort

Kinder in den sozialen Medien

Über dieses Thema gibt es die verschiedensten Einstellungen. Einige halten ihre Kinder komplett raus, aus dieser virtuellen Welt. Andere teilen fast alles mit ihren Mitmenschen, jeder Pups, jede Krankheit, jeder Moment wird festgehalten und veröffentlicht. Wiederum andere packen ihre Kindern Emojis übers Gesicht, um ihre Kinder unkenntlich zu machen und sie damit vermeintlich zu schützen. 

Wie handhabe ich es und was denke ich über die solzialen Medien? Warum dürft ihr meine Kinder komplett sehen? 


Warum ich meine Kinder emojifrei und in ihrer vollen Schönheit präsentiere, hat den Grund, dass ich es merkwürdig finde ihnen irgendwelche komischen Zeichen aufs Gesicht zu packen. Das wäre als wenn ich Fietebilder mit Emojikopf posten würde. Wenn man uns im wahren Leben trifft, sind meine Kinder auch ganz zu sehen und ich kann sie nicht davor beschützen, wer sie ansieht und wer nicht, sondern jeder kann ihnen ins Gesicht schauen. Zudem liebe ich meine beiden Minimenschen wie sie sind. Ich möchte der virtuellen Welt einfach zeigen, dass sie dazugehören, sie gehören zu meinem Leben, zu meinem Alltag. Ich muss euch nicht alles über sie erzählen und jeden Miniaugenblick mit euch teilen, viele Momente genießen wir in Ruhe. Familienmomente die nur wir erleben und von denen es nur für uns Erinnerungsfotos geben soll. 


Mir ist bewusst, dass auch gerade die Anonymität des Internets einige dazu verleitet, sich komische, fiese Sachen auszudenken und zu machen. Aber bin ich davor geschützt, wenn ich keine Kinderbilder poste?!? 

Auch bringen viele das Argument, dass die Kinder selbst entscheiden sollen, wer, wann, welche Bilder von Ihnen sieht. Diese Einstellung ist auch völlig okay. Aber aktuell freut sich meine Tochter darüber, wenn ich Fotos von ihr mache und diese mit euch teile. Natürlich freut sie sich darüber nicht mit der Weitsicht, die wir Erwachsene über das Thema soziale Medien haben, aber sie freut sich für den Moment. Und ich freue mich, wenn sie sich freut. Auch zu meiner Kinderzeit gab es bereits Fotos. Ich konnte damals auch nicht mitbestimmen, wem meine Eltern Fotoalben zeigten, in dem Fotos von mir drin waren. Und hat mich das in irgendeiner Weise unglücklich gemacht?!? 

Zudem habe ich auch noch kein Profil gefunden, welches ständig uralte Fotos aus der Kindheit postet und alles nachholt, was die Eltern damals nicht veröffentlicht haben. Es würde wahrscheinlich auch kaum jemanden interessieren, was man damals gemacht hat, als man noch Windeln trug, noch nicht sprechen konnte und erst laufen lernen musste. Wir leben jetzt und heute und ich persönlich möchte euch an meinem aktuellen Leben teilhaben lassen. Euch zeigen was mich aktuell beschäftigt und bewegt. 

Dieses Thema, ist ein schwieriges Thema, zu dem es sehr viele verschiedene Meinungen gibt. Und jeder soll auch seine eigene Meinung dazu haben, denn schließlich ist jeder von uns anders, als der Andere.

Ich persönlich, möchte euch gern wissen lassen, dass man so ein zeitintensives Hobby, wie das Reiten, auch als Mama fortführen kann. Natürlich ist das nicht immer leicht und gerade ohne familiäre Unterstützung in der Nähe oft eine große Herausforderung. Auch steht mein Mann zwar immer hinter mir, doch hat er für das Thema Pferde nicht viel übrig und zusätzlich auch noch eine Pferdeallergie. 🙈 Er unterstützt mich soweit ihm das moglich ist, aber auch oft mit dem O-Ton „Du und dein Luxushobby“
Ich brauche für mich diesen Ausgleich, mit meinem Pferd, um glücklich zu sein. Wer einmal dem Pferdevirus verfallen ist, versteht bestimmt zu gut was ich damit meine. Ich bin der Meinung, dass Kinder spüren, ob ihre Mama glücklich ist. Dieses Glücksgefühl möchte ich meinen Kindern mit auf ihren Lebensweg geben. Ihnen mitgeben, dass man selbst für sich entscheiden muss, was einen glücklich macht und dafür kämpfen sollte. Und da mich mein Pferd und meine Familie glücklich machen, möchte ich euch keinen meiner Glücksmacher vorenthalten. 


Leider findet man in der glamourösen Reitwelt wenig über die Familie hinter den Frauen/Sportlerinnen und genau dort will ich euch einen kleinen Einblick verschaffen. In meine kleine Welt mit Familie und meinem Traumpferd Fiete. 

Ist mein Pferd magersüchtig?

Ich möchte behaupten, die Pferdefütterung ist fast genauso individuell, wie es jedes Pferd ist. Viele Vierbeiner haben Krankheiten, wie Cushing, Rehe oder Magengeschwüre. Zeit sich Gedanken über die Fütterung seines Vierbeiners zu machen. Ich persönlich stehe auf die „altbewährten“ Fütterungsmittel wie Heu, Hafer und Gerste und bin eigentlich kein großer Freund von irgendwelchen zusammengestampften Pellets. Durch Fiete musste ich lernen mich durch den Fütterungsjungle zu kämpfen und auch mit Alternativen vorlieb zu nehmen.

Gefühlt 100 verschiedene Marken, mit 1000 verschiedenen Produkten. Für das ganze Zusatzfutter wird man oft ordentlich zur Kasse gebeten und muss selbst herausfinden welche Produkte zu seinem Pferd passen. Fiete hat ein Glück keine gesundheitlichen Gründe, dass ich deshalb auf seine Fütterung Acht geben muss. Eher ist es das Handling, welches sich bei Fiete extrem durch die Fütterung beeinflussen lässt. Er bringt von sich aus, einen enormen Bewegungsdrang und immer ausreichend Energie mit. Er ist aber wiederum absolut meckelig was das Futter angeht und reagiert auch schnell mit Kotwasser, wenn er etwas nicht so gut verträgt. Zudem ist er eigentlich schon immer eher viel zu dünn als zu dick. Bei ihm etwas auf die Rippen zu bekommen, ist tatsächlich gar nicht so einfach.

Beim Training mit unserer wunderschönen Pegusschabracke.

Um so größer war die Freude, dass ich als Futtertesterin von Pegus ausgewählt wurde. Ich darf nun die kommenden drei Monate das Futter von Pegus Horse Feed testen.


Um das Futter individuell auf Fietes Bedürfnisse abzustimmen, bekam ich eine Mail mit vielen Fragen rund um Fietes Fütterung und seinen täglichen Bewegungsmöglichkeiten. Danach eine Empfehlung wie ich Fiete die kommenden drei Monate füttern soll und gleich anschließend die Lieferung der Futtersäcke. Fiete wird nun täglich mit 2kg (verteilt auf 2-3 Portionen) Müsli aus der Pegus Natural Linie und drei mal die Woche mit insgesamt 1 kg (im trockenen Zustand) Luzernecobs gefüttert, welche natürlich vor der Fütterung eingeweicht werden müssen. Das Müsli und auch die Luzernecobs verträgt Fiete ganz hervorragend. Das Müsli hat ein Merkmal welches ich besonders empfehlenswert finde, es kann bei Pferden mit Zahnproblemen oder hastig fressenden Pferden 20 Minuten vor der Fütterung in Wasser eingeweicht werden. Beides trifft bei Fiete nicht zu, ich habe es trotzdem bereits getestet und im eingeweichten Zustand frisst Fiete das Futter besser als im normalen Zustand.  Die Luzernecobs müssen vor der Fütterung ca. 25 Minuten quellen und werden dann gefüttert.


Ich füttere Fiete jetzt fast zwei Wochen mit dem Futter und habe das Gefühl er hat dabei schon ein klein wenig zugenommen. An Energie mangelt es ihm nicht und ansonsten konnte ich bisher keine fütterungsbedingten Veränderungen feststellen. Bin aber gespannt ob und was sich in der Testphase noch ergeben wird.

Vielen Dank an Pegus Horse Feed und ehorses.de , dass ich diese großartige Chance bekommen habe, neues Futter für meinen Fiete zu testen. Zudem gab es eine wunderschöne Schabracke, welche uns auf unseren aktuellen Turnierstarts begleitet. Und tatsächlich haben wir auch schon für das #teampegus die erste Schleife in einer A-Dressur gesammelt. Auf der Pegus – Facebookseite von Pegus wurde auch bereits eine kleinen Vorstellung über Fiete und mich gepostet.  Ich bin super dankbar aktuell so eine großartige Unterstützung zu erfahren.

Ein Tag bei Uta Gräf

Los geht’s 


Reitstiefel geputzt, Reitkappe, Handschuhe und Reithose eingepackt, es kann losgehen, Kirchheimbolanden, Gut Rothenkircherhof ich komme! Sehr früh geht es aus Richtung Hamburg mit der Bahn los, nach Frankfurt am Main und anschließend weiter nach Mainz. In Mainz angekommen wartet ein kleiner Mietwagen auf uns (ich werde von der lieben Jenny begleitet) und fährt uns von dort aus auf das Gut Rothenkircherhof  von Uta Gräf. 

Uta Gräf Logo
Angekommen und aufgenommen

Kaum dort angekommen werde ich von Utas Lebensgefährten Stefan Schneider mit den Worten: „Ah, für dich habe ich heute schon eines meiner besten Pferde reserviert“ begrüßt. Die Spannung steigt. Während Stefan Uta Bescheid sagt, dass wir bereits vor Ort sind, schauen wir uns schon ein wenig auf dem Hof um. Wir landen am Reitplatz, wo gerade ein Pferd von Utas Bereiterin gearbeitet wird. Dort kommt Uta dann auf uns zu und begrüßt uns mit ihrer aufgeschlossenen, fröhlichen Art. Sie erklärt uns, dass sie noch einige Dinge erledigen muss und es nach einem gemeinsamen Mittagessen losgehen wird. Solange können wir uns umschauen und zuschauen wie die Pferde gearbeitet werden. Plötzlich kommt Friederike Heidenhof mit der Kamera in der Hand um die Ecke und fragt uns ob wir mitkommen wollen, es steht gerade ein Pferd im Bach. Tatsächlich steht ein junger Fuchswallach angebunden an Gattern im Bach und planscht ausgiebig mit seinen Vorderbeinen im kühlen Nass. Was ihm sichtlich Spaß macht, soll eigentlich den Nutzen haben seine Sehne zu kühlen.

 Anschließend treffen sich alle Angestellten im Garten zu einem gemeinsamen Mittagessen. Beim Mittagessen wird ausgiebig gelacht, erzählt, beratschlagt und die Planung für kommende Dinge gemacht. 

Dieser Spruch hängt am Reitplatz.


Auf die Pferde, fertig, los!

Dann war es endlich soweit, rein in die Reitklamotten und rauf aufs Pferd. Helios (gerade eine Woche vorher S-Dressur gewonnen) war der erste Kandidat. Ein absolutes Traumpferd. Ich ritt los und Uta gab mir einige Tipps was ich an meinem Sitz verbessern muss. Nach einigen Runden reichte sie mir ihre Sporen mit den Worten: „Du hast dich qualifiziert!“ Das machte mich natürlich sehr froh. 

Sie arbeitete mit mir an Lektionen und fragte immer wieder was ich an meiner Hilfengebung ändern bzw. besser machen würde und wertete dies anschließend mit mir aus. Insgesamt durfte ich vier Pferde reiten. Alles sehr unterschiedliche Pferde, aber jedes auf seine eigene Weise ein toller Lehrer für mich. Besonders toll waren die schwierigeren Lektionen, die ich dann noch mit dem etwas kleineren Schimmel Marquess (ich hoffe ich habe ihn richtig geschrieben), reiten durfte. Lektionen wie Traversalen und fliegende Galoppwechsel kann dieser kleine, motivierte Schimmel wie im Schlaf und Uta erklärte mir wie ich diese Lektionen reiten soll.

Neben dem Reitplatz steht ein Pferd und schaut bei der Arbeit zu.
Dies klappte dann mal mehr, mal weniger gut. Was aber eindeutig an mir lag, da ich solche Lektionen einfach vorher noch nie geritten bin und mir dadurch in der Hilfengebung doch sehr unsicher war. Zudem wollte ich natürlich auch nichts falsch machen. 

​​
Nach diesem ausgiebigen Reiterlebnis zeigte uns Utas eine Bereiterin noch einmal ausführlich den gesamten Hof. Es ist so toll wieviel Platz jedes Pferd dort hat und das alle Pferde gleich gehalten werden, egal ob Sportpferd, Esel oder Pony. 

Anschließend verabschiedeten wir uns in einem letzten Gespräch mit leckeren Minimuffins. 

Fazit

Ich bin beeindruckt von dem was Uta neben dem Reiten noch alles macht! (Es wurde an einem Film gearbeitet und ein neuer Vortrag für das Mercedes Benz Reiterforum vorbereitet)

Alle Pferde waren toll zu reiten. Sie waren alle sensibel und motiviert. Bemerkenswert finde ich noch, dass Uta mir all ihre Pferde anvertraut hat und ich so diese einzigartige Chance hatte viel von diesem Tag mitzunehmen. Danke auch an equiXTREME, die mir dieses tolle Erlebnis erst ermöglicht haben und von deren Produkten ich mehr als begeistert bin.

Und eines noch, die tollen Butterflyprodukte die Utas Pferde alle tragen haben es mir tatsächlich etwas angetan! 🙈🙊😍 Wenn mal ein Geldsegen über mich fällt, kann ich für nichts garantieren! 😁 Danke auch an das komplette Hofteam, wir haben uns sehr wohl gefühlt. 

Eure Fanni (und Jenny) 😉