Der erste Tag des Jahres

Da geht er so langsam dahin, der erste Tag des Jahres. Ob er etwas besonderes war? Nein. Warum bekommt er dann einen eigenen Blogpost? Weil er aus Dingen besteht/bestand die mich manchmal zur Verzweiflung bringen und mir aber wiederum, schon im nächsten Moment, ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dinge die mein Leben ausmachen.


Da liege ich nun, in der schönen warmen Badewanne. Zeit für mich, Zeit mich zu erholen, Zeit mal durchzuatmen. Diese Zeit dauert knappe 5 Minuten, da schreit es durch den Flur: „Mama, mein Teddy ist weg.“ Minifräulein teilt dem Rest der Welt lautstark mit, dass der Teddy in den Weiten ihrer Bettdecke verschwunden sei. Ich bitte sie, aus der Badewanne rufend, um Ruhe und sage, dass ich mich gleich darum kümmere. In diesem Moment noch in der Hoffnung, dass sie sich durch meine Aussage erstmal beruhigt und wieder zurück in ihr Bett krabbelt. Doch da öffnet sich schon die Badezimmertür, mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht steht sie vor mir „Boah! So viel Wasser?!? Das nächste Mal möchte ich auch so viel Wasser haben, otay?“

Von der lautstarken Suche nach Teddy, ist nun auch leider der Minimann wieder erwacht und ich höre ihn aus seinem Zimmer weinen. Hart schlage ich auf dem Boden der Realität auf, vorbei ist die Zeit für mich. Aus der gemütlichen Badewannenzeit, wird ein schnelles Haarewaschen unter Dusche. Die Dusche befindet sich glücklicherweise in unserer Badewanne. Also war das Badewasser wenigstens nicht ganz umsonst. Schnell noch zwei Handtücher umgeworfen und dann mit wehenden Fahnen zum weinenden Minimann. Trösten, beruhigen, noch ein paar ernste Worte mit dem Minifräulein reden. So schön hatte ich mir den Rest des Abends vorgestellt. In Ruhe baden, noch ein wenig auf der Couch lümmeln, mit meiner besseren Hälfte wenigstens noch ein paar Nachrichten schreiben, mich über die 400-Follower-Marke auf Instagram freuen. Aber allein diese Gedanken an einen perfekten Abend, verleihen meiner Realität etwas Sternenglanz und lassen das alles nur halb so schlimm auf mich wirken. Es ist die Einstellung zum Leben, die wirkt, diese lässt uns das Leben so empfinden, wie wir es empfinden wollen.

Das neue Jahr beginnt


Nun aber mal ganz von Anfang an. Es erscheint die große Uhr auf unserem Fernsehbildschirm. Wir zählen gemeinsam runter 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1… Prost! Umgeben von meinen Liebsten stoßen wir auf das neue Jahr 2017 an. Wir gehen hinaus auf die Straße. Knallen ein wenig und schließlich ist Minifräulein von diesem spannenden Abend so fertig, dass ich sie ins Bett bringe. Ich räume noch schnell ein wenig auf, bevor ich selbst beschließe, lieber auch mein Bett aufzusuchen. Denn gleich werden die Kinder natürlich wie gewohnt früh auf der Matte stehen. Pünktlich um 7:30 Uhr (immerhin eine Stunde länger als am Samstag) ist es dann soweit, Minimann ist bereit in den Tag zu starten. Sämtliche Kuschelversuche scheitern leider kläglich. Er ist ein Racker, ein Entdecker, er hat besseres zu tun, als noch mit Mama & Papa im Bett zu kuscheln. Kaum ist Minimann wach, folgt natürlich auch die große Schwester, diese lässt sich jedoch noch gut mit Hörbüchern zum weiteren Kuscheln überreden. Fast bis 8:30 Uhr schaffen wir es irgendwie die Kinder bei Laune zu halten. Aber dann geht´s los, unser kleines Häuschen erweckt zum Leben. Minimann ist voller Tatendrang und hilft tüchtig beim Tischdecken. Schnell noch einen Kaffee gekocht und die warmen Brötchen aus dem Backofen geholt. 2017 wir sind bereit du kannst kommen!

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Die gemütliche Frühstücksstimmung wird getrübt, der Papa ist im Stress, gleich fährt seine S-Bahn, er verschlingt noch schnell sein Brötchen, nimmt einen Schluck Kaffee und verlässt mit wehenden Fahnen unser Zuhause, um sich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Aufgrund der Arbeitszeiten hat er auch noch beschlossen, erst wieder Montagabend nach Hause zu kommen. Wie so oft, bin ich also wieder auf mich allein gestellt und versuche das Beste aus diesem Sonntag zu machen. Ein Glück bin ich heute nicht ganz allein, sondern habe eine großartige Unterstützung von Sina, sie hat mit uns gemeinsam das neue Jahr begrüßt. Also frühstücken wir gemeinsam in Ruhe zu Ende und finden sogar noch ein bisschen Zeit, uns über unser Lieblingsthema „Pferde“ zu unterhalten. Das Gespräch müssen wir dann leider doch irgendwann beenden, da die Kinder unsere Aufmerksamkeit fordern. Damit uns die Decke nicht auf den Kopf fällt, gehen wir noch eine kleine Runde in unseren Garten, beseitigen den Silvestermüll und erfreuen uns an einer übrig gebliebenen Packung Knallerbsen. Zum Mittag gibt es dann Eierpfannkuchen mit Äpfeln, die anscheinend nur Sina und mir richtig gut schmecken. Nun ist es an der Zeit für einen gepflegten Mittagsschlaf. Da Sina wirklich großartig ist, übernimmt sie diesen Part und ich darf, auf in den Stall, zu Fiete.

 

Stallzeit

Ich liebe unseren kleinen privaten Stall. Er bedeutet für mich Ruhe, wohlfühlen, abschalten. Fiete ist gerade noch draußen auf dem Paddock und knabbert genüsslich an etwas Heu. Also gehe ich erstmal in den Stall, sammele meine sieben Sachen fürs Reiten zusammen und mache mich dann mit Halfter und Strick bewaffnet aud die Jagd nach Fiete. Der matschige Paddock lässt mich nur schwer einen Weg zu Fiete finden. Meine gut gemeinten Rufe und Pfiffe versteht er leider gänzlich falsch und meine Laute treiben ihn nur noch weiter von mir weg. Da kommt auch schon das kleine (etwas gefährliche) Scheckenpony „On Top“ lüstern auf mich zu . Da ich den kleinen Satansbraten ein Glück gut kenne, spreche ich sie schon scharf an, was sie allerdings wenig beeindruckt. Mit ihrem frechen Ponyblick ausgestattet kommt sie mir immer näher. Ich wedele mit dem Halfter und endlich bekomme ich sie dazu, sich von mir abzuwenden. Mein wedelndes Halfter wird mit zwei ordentlichen Tritten der Hinterbeine in meine Richtung quittiert. Fiete ist weiterhin auf der Flucht vor mir. Einen kleinen Moment ist er jedoch etwas langsam und ich kann ihm seinen Weg abschneiden, das kleine Satanspony dabei immer gut im Auge behaltend. Nun lässt sich Fiete, als wäre nichts gewesen, ganz bereitwillig aufhalftern und folgt mir. Beim Verlassen des Paddocks bleibe ich weiterhin wachsam, da das Scheckenpony immer wieder in unserer Nähe lauert. Puh! Geschafft! Wir sind  nun beide in Sicherheit, außerhalb des Paddocks. Nun können wir uns ganz dem Putzen und Satteln widmen. Angekommen in der Reithalle bin ich anfangs ganz allein. Wir drehen ein paar Runden im Schritt als es heißt „Tür frei!“ Ein anderes Scheckenpony soll longiert werden und leistet uns somit Gesellschaft. Fiete ist sichtlich angetan von diesem kleinen Schecken und würde am liebsten mit ihm freispielend durch die Reithalle toben. Ich hole ihn zurück aus seinen Träumen und erinnere ihn daran, dass ich gerade auf seinem Rücken sitze. Solche Gelegenheiten nutzt Fiete ganz gern, um sich von seinen eigentlichen Aufgaben ablenken zu lassen. Er ist halt noch ein Kind und Kinder spielen nun mal gern. Ich schaffe es dann doch seine Aufmerksamkeit wieder komplett auf mich zu lenken und wir drehen ein paar schöne Runden im Trab und Galopp, arbeiten an Zirkelverkleinern, Galoppsprüngen verlängern und an Übergängen. Geschwitzt, aber glücklich und zufrieden beenden wir unsere kleine Trainingseinheit.

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Feierabend für Fiete. Zurück auf seinen Paddock zu seinen zwei Freundinnen. Nach guten 1,5 h mache ich mich auf dem Heimweg.

 

Es ist ganz still in unserem Haus, als ich aus dem Stall zurückkomme. Alle geben sich ihrem Mittagsschlaf hin. Naja fast. Sina steht auf einmal vor mir und fragt nach einem Kaffee. Eine wirklich gute Idee, die ich auch schon hatte, aber nicht wusste, ob Sinas „Zeitbudget“ dies noch zulässt. Denn schließlich hat sie ja auch ihr eigenes Leben. Wir kommen noch mal dazu ein wenig über dies und das zu quatschen, bevor die Wichte das Haus langsam wieder zum Leben erwecken. Für Sina ist es nun auch Zeit sich zu verabschieden. Meine Kinder und ich lassen den restlichen trüben Nachmittag gemütlich vor sich hinplätschern. Wir vertreiben ihn uns mit einem Puzzle, einem Malblock und kreativen Spielideen.

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Der Sonntag ist bei uns fast immer für die Kinder der Badetag. Frisch gebadet und mit vollem Magen landen wir drei auf der Couch. Die Kinder dürfen sich noch den Sandmann anschauen, bevor es für sie ins Bett geht. So verabschieden wir langsam den ersten Tag des Jahres und kommen an dem Punkt an, an dem mein Blogpost begann.

Dieser erste Tag des Jahres 2017, er war kein Besonderer, er war geprägt von Sachen die mein Leben ausmachen. Von schönen Momenten, die mir hoffentlich lange in Erinnerung bleiben, von stressigen Phasen, die jedoch von diesen schönen Momenten überdeckt werden. Und das ist es, das ist es, was ich mir von dem Jahr 2017 wünsche. Schöne Momente die mir hoffentlich lange in Erinnerung bleiben.

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Ich danke an dieser Stelle allen Menschen, die mein Jahr 2016 bereichert haben und ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das Jahr 2016 bereits geprägt war von schönen Momenten.

 

Family unplugged

Bereits im Frühjahr 2016 wurden wir von dem Team von Family Unplugged besucht und es wurde ein kleiner Bericht über uns als Familie gedreht. Zuvor  wurde im Internet aufgerufen sich per Mail zu melden und zu schildern welche Dinge seinen Familienalltag prägen, bei uns gibt es vieles zu berichten, also verfasste ich schnell eine Mail. Ich schilderte Dinge, die unseren Alltag ausmachen  und Dinge die das Leben als Familie in Deutschland erschweren. Wir sind keine „Jammerer“ oder „Pessimisten“ wir versuchen aus allem immer das Beste zu machen, auch wenn das nicht immer einfach ist. 

Alles, nur nicht normal 😉

Auf eine Stelle im Film möchte ich besonders hinweisen, da sie schnell falsch verstanden werden kann. Ich komme zu der Aussage, dass Alleinerziehende so einen Alltag ja auch wuppen. Das soll auf keinen Fall heißen, dass wir uns trennen wollen oder Ähnliches 😉 Das war eher darauf bezogen, dass ich viel alleine bin und mir die Frage gestellt wurde: Wie ich das denn alles schaffe? 

Ich hoffe euch gefällt der sehr persönliche Beitrag. Ich weiß, dass nicht viele meine Einstellungen teilen, aber ich bin stolz auf alles was wir haben und freue mich auf unsere Zukunft. 

Hier nun der Link: Family unplugged – Fanni und Paul

Winterzeit – Pflegezeit

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Nicht, dass ich Fiete nur im Winter pflege, aber gerade im Winter ist mir die Pferdepflege noch wichtiger. Viele Probleme, die im Winter entstehen, können sicherlich etwas eingedämmt oder sogar ganz vermieden werden, wenn man vorbeugt. Die matschigen Paddocks, der längere Boxenaufenthalt und Matratzeneinstreu begünstigen die Vermehrung von Keimen und Bakterien. Die Hufe neigen zu Strahlfäule, die Fesselbeugen zu Mauke, die Deckensaison lädt Milben oder ähnliches praktisch dazu ein, sich zu vermehren. Ganz zu schweigen von Husten oder anderen Infekten.

Wie ihr in meinem älteren Artikel Erkältungszeit lesen könnt, hatten wir letztes Jahr wirklich große Probleme damit. Neben dem Husten hatte Fiete generell ein schwaches Immunsystem. Er zog alles an – von Milben über Mauke. Ständig hatte er neue Wehwehchen. Wir holten uns Hilfe bei der Jana von der  Tierheilpraxis Bahrenhop.

Liebe Jana, sei mir nicht böse, aber ich war anfangs wirklich sehr skeptisch, ob das überhaupt etwas bringt. Jana erstellte einen Plan – erst mit homöopathischen Mitteln und anschließend mit Schüsslersalzen. Natürlich wurde erstmal überhaupt nichts besser, eher im Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, Fiete zog alles was Krankheiten betraf, magisch an. Dies ließ mich noch mehr zweifeln. Aber rückblickend kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat, diese „Alternative“ auszuprobieren. Fiete zieht nach Ende des Therapieplanes nicht mehr jede Kleinigkeit an und ist deutlich fitter als vorher. Wer also ähnliche Probleme hat, dem kann ich es nur ans Herz legen, probiert diesen Weg aus!

Aber nun möchte ich euch noch zeigen welche Produkte ich verwende, um bestimmten „Winter-Wehwehchen“ entgegen zu wirken.

Den Schweif pflege ich mit Equistar von Stassek. Auf dieses Mähnenspray schwöre ich schon seit Jahren und ich habe bisher kein anderes gefunden, dass mich so überzeugt. Den Schweif sprühe ich damit großzügig ein und kämme ihn dann. Ja ich weiß man soll den Schweif nicht kämmen, sondern nur verlesen, aber ich habe mein ganz eigene Technik entwickelt und habe bisher nicht feststellen können, dass der Schweif dadurch dünner wird. Eher im Gegenteil. Durch die regelmäßige Pflege, habe ich das Gefühl, der Schweif wird fülliger und glänzt sehr schön. Schon einige Male wurde ich auf Fietes schönen Schweif angesprochen 😉

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Für die Fesselbeugen verwende ich die anti-Mauk Lotion von Loesdau. Gerade das weiße Bein von Fiete ist sehr empflindlich was Nässe und Schmutz angeht. Die Haut in den  Fesselbeugen ist schnell gereizt, gerötet, schuppig und wird krustig. Mit der Lotion ist die Haut deutlich geschmeidiger.

 

 

 

 

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Für den Strahl verwende ich Kevin Bacons Hoof Solution. Damit wird der Strahl nicht so weich und es entsteht nicht so schnell Strahlfäule. Sehr praktisch ist der Pinsel, der sich im Deckel befindet. Trotzdem kleckert es leider immer etwas, deshalb empfehle ich es Plastikhandschuhe zu tragen bzw. ich reinige die Flasche nach jedem Gebrauch. Die Tinktur ist farblich nicht sehr ansprechend auch der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber hauptsache es hilft! Den Spruch „Keine Füße – kein Pferd!“ auf der Flasche finde ich sehr passend.

 

 

 

Kleiner Kämpfer

Die zweite Schwangerschaft

Eigentlich verlief meine zweite Schwangerschaft an sich normal. Ich hatte zwar wieder mit Kreislaufproblemen und vorzeitigen Wehen zu tun, aber das Spielchen kannte ich bereits aus der ersten Schwangerschaft. Ich musste viel liegen und das Liegen empfand ich auch am angenehmsten. Von den Wehen merkte ich nichts, auch wenn das CTG immer ordentlich ausschlug. 

Meine Tochter wurde am 18.12.2014 zwei Jahre alt, wir feierten nur ganz klein als Familie. In der Nacht zum 19.12.2014 musste ich schon einige Male mit Durchfall zum Klo, dachte mir aber nichts weiter dabei. Mein Schwester hatte sich glücklicher Weise (sie hat wohl einen siebten Sinn) den 19.12.2014 frei genommen. Morgens ging es mir immer schlechter. Ich rief erst bei ihr an und anschließend gleich beim Frauenarzt. In kürzester Zeit war sie bei uns, half mir meine Tochter für die Krippe fertigzumachen und kutschierte mich dann erst zur Krippe und anschließend zum Frauenarzt.

Alles kein Problem

Beim Arzt angekommen wurde ich ans CTG gehangen und hatte schon ziemlich starke Wehen. Ich schilderte dem Arzt, dass ich Durchfall habe und es mir nicht besonders gut geht. Er sagte, das alles sei kein Problem, es könnte jedoch sein, dass ich mir einen Virus eingefangen habe. Ich solle nach Hause fahren und mich nochmal hinlegen. Da der Arzt tiefenentspannt war machte ich mir keinerlei Sorgen, denn schließlich war bis zum ET am 27.01.2015 noch eine Menge Zeit. Das Spielchen mit stärkeren Wehen hatte ich ja vorher auch immer Mal wieder, also brauchte ich mir keine Sorgen machen. Mein Mann kam an diesem Tag nach seiner letzten Abschlussprüfung, glücklicher Weise, früher nach Hause. Gegen Mittag fragte er mich ob ich irgendetwas haben wollte. Ich fühlte mich nach der Fahrt zum Frauenarzt allerdings einfach nur schlapp und wollte ins Bett. Bat ihn aber noch um einen Tee. Ich trank den Tee und schlummerte kurz ein. Um dann kurz darauf heftig zu erbrechen, nun fühlte ich mich noch schlechter als vorher. Ich sagte ihm, dass ich nicht mehr könne und wir doch lieber ins Krankenhaus fahren sollten. Meine Schwester blieb zu Hause und sorgte sich um unsere Tochter, die bald aus dem Kindergarten abgeholt werden musste.

Im Krankenhaus

Im Krankenhaus angekommen, ging es sofort in den Kreißsaal. Die Wehen wurden immer stärker, aber auch Übelkeit und Durchfall hielten leider weiter an. Die folgenden Ultraschalluntersuchungen empfand ich als Qual, da das Liegen auf dem Rücken in dem Moment sehr unangenehm war. Die dort anwesende Assistenzärztin sprach in gebrochenem Deutsch und war wenig, bis gar nicht, einfühlsam. Sie brabbelte irgendwas von, da müssen wir sowieso einen Kaiserschnitt machen usw. Anschließend wurde ich von einem anderen Arzt untersucht und der sagte: „Das wird schon, ein Kaiserschnitt sei nicht nötig.“Was ich in dem Moment beruhigend fand. Also landeten wir nun endlich in „unserem“ Kreißsaalzimmer. Die Zeit verging für mich gefühlt überhaupt nicht und ich war durch das Erbrechen und den Durchfall bereits vor der Geburt körperlich am Ende. Als mein Mann mir auch noch sagte, er müsse sich mal was zu Essen holen, wollte ich ihn zuerst gar nicht gehen lassen. Sah dann aber doch ein, dass er, nur mit einem Frühstück im Magen (wir hatten es bereits 14 Uhr), die noch vor uns liegenden Stunden, schwer durchhalten würde. 

Die zuständige Hebamme war immer nur kurz bei uns, steckte den Kopf durch die Tür und fragte, ob alles okay sei. Naja ging so, eine Hebamme, die bei mir ist, wäre schön, dachte ich. Da die arme Frau mehrere Geburten gleichzeitig betreute, konnte sie gar nicht anders. Ich fragte noch nach einer PDA, da sagte sie nur:“Dafür ist es schon zu spät.“ Na toll! Also irgendwoher die letzten körperlichen Reserven nehmen und durchhalten.

Auf einmal ging es schnell

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Und plötzlich ging alles sehr schnell. Nach nicht mal vier Stunden im Krankenhaus kam unser kleiner Leo auf normalem Weg zur Welt. Er wurde mir auf den Bauch gelegt, doch plötzlich wurde es um uns herum ganz hektisch, er wurde auf einmal ganz blau, er atmete nicht richtig. Die Hebamme und die Schwester reagierten schnell und nahmen ihn sofort wieder an sich und rannten mit ihm aus dem Zimmer. An die folgenden Minuten kann ich mich gar nicht mehr richtig erinnern. Ich selbst war körperlich so am Ende, dass ich wohl gar nicht fassen konnte, was da gerade passierte. Die Schwestern kamen wieder und sagten er müsse jetzt erstmal versorgt werden. Da auch ich ziemlich schwach und völlig ausgetrocknet war, wurde ich erstmal an einen Tropf gehangen. Mein Mann war die ganze Zeit an meiner Seite und wir unterhielten uns ein wenig. Auch er war sehr verunsichert. Leo musste erstmal in einen „Brutkasten“. Sie brachten ihn uns nochmal in dem Kasten vorbei, damit wir ihn wenigstens noch einmal sehen konnten. Danach nahmen sie ihn erstmal mit auf die Neugeborenenintensiv (die sich glücklicher Weise direkt in dem Krankenhaus befindet) Ich wurde auf die Station verlegt und bekam aufgrund des Verdachtes auf Norovirus ein Einzelzimmer. Darüber war ich sehr froh, denn erstens hatte ich dort meine Ruhe und zweitens wäre es wohl das Schlimmste gewesen, sich das Zimmer mit einer glücklichen Mutter mit Baby im Arm teilen zu müssen. Mein Mann begleitete mich noch. Er ging dann noch mit den Ärzten zur Neugeborenenintensiv, bis er mich dann noch völlig erschöpft gegen 23:00 Uhr anrief und mir sagte, dass er nun auf dem Heimweg sei. Das Gespräch war sehr beklemmend, da er sich große Sorgen um unseren Sohn machte. Mit dem Gefühl von einer großen Ungewissheit, weinte ich mich in den Schlaf. (Und muss gestehen, dass während ich hier schreibe, wieder Tränen über meine Wangen kullern)

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Warten, warten, warten…

Ich hatte mir tatsächlich einen Norovirus eingefangen. Mein Mann und auch alle anderen Besucher mussten sich bei jedem Besuch grün „einkitteln“ und alles sorgfältig desinfizieren. Spätestens nach einem Besuch auf der Neugeborenenintensiv, ist man ein wahrer Desinfektionskünstler. Aber daran war für mich noch gar nicht zu denken, da ich mit dem Norovirus natürlich hoch ansteckend war und somit nicht auf die Neugeborenenintensiv durfte. Die netten Schwestern hatten sehr viel Mitleid mit mir. Sie machten Fotos von Leo und brachten mir diese dann. Nach zwei langen Tagen, war es endlich soweit, ich durfte endlich zu meinem Baby. Als ich dann bei ihm war, kullerten wieder die Tränen. Da lag er, in dem großen Inkubator, zugeklebt mit Schläuchen, alles um ihn herum piepte und surrte. Ein großer Monitor zeigte die verschiedensten Zahlen, mit denen ich anfangs überhaupt nichts anfangen konnte. Die Schwestern der Station waren sehr nett und nach ein paar Stunden auf der Intensivstation, ging ich wieder allein auf mein Zimmer. Ich war erschöpft von allem. Die ganze Situation war so anders als ich es mir vorgestellt hatte. Nach und nach wurde alles ein Glück etwas normaler. Obwohl ich es schlimm fand nicht jederzeit mein Baby in den Arm nehmen zu können. Ich durfte zwar jederzeit auf die Station, jedoch konnte Leo viele Sachen noch nicht allein und war deshalb auf den Brutkasten und die vielen Schläuche angewiesen. Ich pumpte Milch ab, damit Leo wenigstens ab dem Zeitpunkt, wo keine Ansteckungsgefahr mehr bestand, Muttermilch bekommen konnte. Diese wurde ihm dann über eine Magensonde gegeben. Auch ich fütterte ihn so ab und zu. Ich beschloss selbst nicht länger im Krankenhaus zu bleiben, da einerseits Weihnachten vor der Tür stand, andererseits ich sowieso vor Ort nicht viel machen konnte. Denn Leo konnte nicht lange außerhalb seines Kastens sein, zum Kuscheln blieb uns immer nur eine halbe Stunde. Die ganze Situation war auch so anstrengend, dass ich mich nach unserem gemütlichen zu Hause sehnte.

Meine Familie kam über Weihnachten zu Besuch (alle wohnen über 300 km entfernt), alle die Leo besuchten klappten auf der Neugeborenenintensiv reihenweise ab. Die warme Luft, die ganzen Geräte und Informationen, das war einfach zu viel. Wir fuhren nun zweimal täglich ins Krankenhaus und besuchten unseren kleinen Leo. Milch pumpte ich immer genügend ab, so dass er gut versorgt werden konnte. Ich versuchte ihn so oft wie möglich vor Ort zu stillen, der kleine Kerl war jedoch meist so erschöpft, dass nicht besonders viel dabei rauskam.

 Die Schwestern auf dieser Station leisten einen großartigen Job und waren stets verständnisvoll und fürsorglich. Ich hatte keinerlei Bedenken Leo bei Ihnen zu lassen. Trotzdem dachte ich natürlich die ganze Zeit an mein Baby und fieberte jedem nächsten Aufenthalt entgegen, wir durften jederzeit zu ihm und waren teilweise bis morgens zwei Uhr bei ihm. Jedes Mal hoffte ich, die Ärzte würden uns endlich sagen, dass es ihm deutlich besser geht und wir ihn endlich mit nach Hause nehmen können.

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Nach Hause

Bevor ich Leo mit nach Hause bekam, musste ich zwei Tage lang mit ihm zusammen auf der Kinderintensivstation bleiben. Man wollte sehen ob ich das mit ihm hinbekomme. Ich selbst empfand/empfinde das ziemlich übertrieben, da ich ja bereits ein Kind hatte und zudem ja auch eine Hebamme hatte die uns betreute. Aber die Ärzte im Krankenhaus wollten wohl auf Nummer sicher gehen. Nach 2,5 langen Wochen war es endlich soweit und wir durften unseren kleinen Sohn endlich mit nach Hause nehmen. Wir waren so unendlich glücklich endlich zu viert zu sein!

Schlusswort

Ich möchte mit meiner „Geschichte“ niemandem Angst machen. Nur vielleicht einen Anstoß geben, sich Gedanken zu machen, welchen Ort man für seine Geburt wählt. Ich selbst hätte niemals mit solchen Komplikationen gerechnet und bin überglücklich, dass bei unserem kleinen Leo so schnell gehandelt werden konnte. Wer weiß wie es hätte verlaufen können, wäre keine kompetente Versorgung vor Ort gewesen. Unser Leo ist heute ein glücklicher, kleiner, frecher Junge. In gut einem Monat feiern wir seinen zweiten Geburtstag und freuen uns schon riesig auf seinen weiteren Lebensweg!

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Mug Cake

Vielleicht habt ihr auch schon von den Mug Cakes gehört?!? Wir haben es letztens ausprobiert und es geht wirklich schnell und einfach. Super ist auch, dass man es pro Tasse portionieren kann und jeder seinen liebsten Mug Cake zubereiten kann. Also eine noch nie dagewesene Kuchenvielfalt für zu Hause 😉

Die Kinder haben bei der Zubereitung geholfen und dann haben wir es uns gemeinsam schmecken lassen.


Damit sie etwas „kinderfreundlicher“ werden haben wir sie noch mit Zuckerguss und Zuckeraugen dekoriert. 


Ich habe hier mal einige Rezepte für euch zusammengestellt.

Rezept: Joghurt-Mug-Cake

Zubereitungszeit: 5 Minuten bei 800 Watt

Für 1 Becher

1 Stück Butter, 1 cm dick (30 g)
1 Ei

4 EL Zucker

1 TL Vanillezucker

3 TL Joghurt

6 EL Mehl

1/2TL Backpulver

2 1/2 TL Puderzucker (2+1/2) 

6 EL rote Früchte 

1. In einer Extra-Schale die Butter 20 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) schmelzen.

2. In einem Becher: Das Ei mit Zucker und Vanillezucker aufschlagen und nacheinander den Joghurt, das Mehl mit dem Backpulver und die geschmolzene Butter einrühren.
3. 1 Minute und 40 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) backen.
4. 6 Esslöffel rote Früchte mit 2 knappen Esslöffeln Puderzucker in einer Schüssel pürieren. Gut durchrühren und eine dünne Schicht Fruchtpüree auf dem fertigen Mug Cake verteilen.
5. TL Puderzucker darüber sieben 

Nuss-Nugat-Mug-Cake

Zubereitungszeit: 5 Minuten bei 800 Watt

Für 1 Becher
1 Ei
3 EL Zucker

4 EL Nuss-Nugat-Creme

5 EL Mehl

1/2 TL Backpulver

2 EL Kakaopulver

1. In einem Becher: Das Ei schaumig schlagen und nacheinander Zucker, Nuss-Nugat-Creme und Mehl mit Backpulver und Kakaopulver unter ständigem Rühren dazugeben.

2. In der Mikrowelle (800 Watt) 50 Sekunden backen. Vor dem Verzehr 1 bis 2 Minuten ruhen lassen.

Mandel-Mug-Cake mit roten Früchten

Zubereitungszeit: 5 Minuten bei 800 Watt

Für 1 Becher
1 Stück Butter, 1 cm dick (30 g)
1 Eiweiß

3 EL Puderzucker

3 EL Mehl

1/4 TL Backpulver

3 EL gemahlene Mandeln

1 EL rote Früchte

4 Himbeeren

TL Puderzucker zur Deko

1. In einer Extra-Schüssel die Butter 20 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) schmelzen.

2. In einem Becher: Das Eiweiß steif schlagen und nacheinander Puderzucker, das Mehl mit dem Backpulver, gemahlene Mandeln und die geschmolzene Butter kräftig untermengen. Die roten Früchte mit den Himbeeren unter den Teig heben.
3. 1 Minute und 30 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) backen.
4. Mit Puderzucker bestäuben.

Hufglockentest

Hallo ihr Lieben, 

heute will ich euch bei der Qual der Wahl etwas helfen. Viele kennen das Problem sicherlich, Pferd tobt draußen mit seinen Pferdefreunden, dann macht es klirr-bumm und wieder ist ein Hufeisen ab. Wieder die Nagellöcher eingerissen, wieder den Hufschmied bestellt um ein neues Eisen dran zu machen. Genauso erging es mir letzten Winter. Was also tun? 

Lösung: Fiete bekommt Hufglocken um. Da sie bei uns nicht täglich abgemacht werden können, braucht er auf jeden Fall welche die nicht scheuern, also welche mit Lammfell. 

Nun ging es los, es gibt so viele Anbieter, dass es gar nicht so einfach war sich zu entscheiden. Ich kaufte welche von BR, Waldhausen und Eskadron. Preisspanne von ca. 30 € bis 49€ 

Produktfotos der jeweiligen Firmen
Nun ging es los, Fiete wieder raus und schauen was die Hufglocken so taugen. Die günstigeren von BR und Waldhausen schafften es leider nicht mal eine Woche. 😦 Bei beiden ist das Lammfell nicht gut vernäht und löste sich bereits nach zwei Tagen ab! 


Bei den Glocken von BR war es sogar noch so, dass die obere Schicht komplett einriss. Die einzigen Hufglocken die meinen Langzeittest bestanden haben sind die von Eskadron. 

Ich habe beide Firmen (BR und Waldhausen) auf die, aus meiner Sicht, mangelnde Qualität hingewiesen. Und dorthin geschrieben, dass die Vernähung des Lammfelles schlecht ist. Beide schickten mir relativ unkompliziert Ersatzhufglocken. Um mein eigentliches Anliegen, die Qualität der Produkte zu bemängeln und vielleicht in Zukunft etwas besser zu machen. Wurde leider nicht wirklich eingegangen. Bei Waldhausen hatte ich noch eher das Gefühl, mit meinem Anliegen Ernst genommen zu werden. Bei BR war der Kundenservice eine große Katastrophe! 

Fazit: Wenn ihr gute, langlebige Hufglocken für eure Pferde sucht, kann ich euch aufgrund meiner Erfahrung nur die Hufglocken von Eskadron empfehlen. Sie sind zwar die teuersten, aber dafür ist die Qualität wirklich ausgezeichnet. 

Ein Tag bei Uta Gräf

Los geht’s 


Reitstiefel geputzt, Reitkappe, Handschuhe und Reithose eingepackt, es kann losgehen, Kirchheimbolanden, Gut Rothenkircherhof ich komme! Sehr früh geht es aus Richtung Hamburg mit der Bahn los, nach Frankfurt am Main und anschließend weiter nach Mainz. In Mainz angekommen wartet ein kleiner Mietwagen auf uns (ich werde von der lieben Jenny begleitet) und fährt uns von dort aus auf das Gut Rothenkircherhof  von Uta Gräf. 

Uta Gräf Logo
Angekommen und aufgenommen

Kaum dort angekommen werde ich von Utas Lebensgefährten Stefan Schneider mit den Worten: „Ah, für dich habe ich heute schon eines meiner besten Pferde reserviert“ begrüßt. Die Spannung steigt. Während Stefan Uta Bescheid sagt, dass wir bereits vor Ort sind, schauen wir uns schon ein wenig auf dem Hof um. Wir landen am Reitplatz, wo gerade ein Pferd von Utas Bereiterin gearbeitet wird. Dort kommt Uta dann auf uns zu und begrüßt uns mit ihrer aufgeschlossenen, fröhlichen Art. Sie erklärt uns, dass sie noch einige Dinge erledigen muss und es nach einem gemeinsamen Mittagessen losgehen wird. Solange können wir uns umschauen und zuschauen wie die Pferde gearbeitet werden. Plötzlich kommt Friederike Heidenhof mit der Kamera in der Hand um die Ecke und fragt uns ob wir mitkommen wollen, es steht gerade ein Pferd im Bach. Tatsächlich steht ein junger Fuchswallach angebunden an Gattern im Bach und planscht ausgiebig mit seinen Vorderbeinen im kühlen Nass. Was ihm sichtlich Spaß macht, soll eigentlich den Nutzen haben seine Sehne zu kühlen.

 Anschließend treffen sich alle Angestellten im Garten zu einem gemeinsamen Mittagessen. Beim Mittagessen wird ausgiebig gelacht, erzählt, beratschlagt und die Planung für kommende Dinge gemacht. 

Dieser Spruch hängt am Reitplatz.


Auf die Pferde, fertig, los!

Dann war es endlich soweit, rein in die Reitklamotten und rauf aufs Pferd. Helios (gerade eine Woche vorher S-Dressur gewonnen) war der erste Kandidat. Ein absolutes Traumpferd. Ich ritt los und Uta gab mir einige Tipps was ich an meinem Sitz verbessern muss. Nach einigen Runden reichte sie mir ihre Sporen mit den Worten: „Du hast dich qualifiziert!“ Das machte mich natürlich sehr froh. 

Sie arbeitete mit mir an Lektionen und fragte immer wieder was ich an meiner Hilfengebung ändern bzw. besser machen würde und wertete dies anschließend mit mir aus. Insgesamt durfte ich vier Pferde reiten. Alles sehr unterschiedliche Pferde, aber jedes auf seine eigene Weise ein toller Lehrer für mich. Besonders toll waren die schwierigeren Lektionen, die ich dann noch mit dem etwas kleineren Schimmel Marquess (ich hoffe ich habe ihn richtig geschrieben), reiten durfte. Lektionen wie Traversalen und fliegende Galoppwechsel kann dieser kleine, motivierte Schimmel wie im Schlaf und Uta erklärte mir wie ich diese Lektionen reiten soll.

Neben dem Reitplatz steht ein Pferd und schaut bei der Arbeit zu.
Dies klappte dann mal mehr, mal weniger gut. Was aber eindeutig an mir lag, da ich solche Lektionen einfach vorher noch nie geritten bin und mir dadurch in der Hilfengebung doch sehr unsicher war. Zudem wollte ich natürlich auch nichts falsch machen. 

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Nach diesem ausgiebigen Reiterlebnis zeigte uns Utas eine Bereiterin noch einmal ausführlich den gesamten Hof. Es ist so toll wieviel Platz jedes Pferd dort hat und das alle Pferde gleich gehalten werden, egal ob Sportpferd, Esel oder Pony. 

Anschließend verabschiedeten wir uns in einem letzten Gespräch mit leckeren Minimuffins. 

Fazit

Ich bin beeindruckt von dem was Uta neben dem Reiten noch alles macht! (Es wurde an einem Film gearbeitet und ein neuer Vortrag für das Mercedes Benz Reiterforum vorbereitet)

Alle Pferde waren toll zu reiten. Sie waren alle sensibel und motiviert. Bemerkenswert finde ich noch, dass Uta mir all ihre Pferde anvertraut hat und ich so diese einzigartige Chance hatte viel von diesem Tag mitzunehmen. Danke auch an equiXTREME, die mir dieses tolle Erlebnis erst ermöglicht haben und von deren Produkten ich mehr als begeistert bin.

Und eines noch, die tollen Butterflyprodukte die Utas Pferde alle tragen haben es mir tatsächlich etwas angetan! 🙈🙊😍 Wenn mal ein Geldsegen über mich fällt, kann ich für nichts garantieren! 😁 Danke auch an das komplette Hofteam, wir haben uns sehr wohl gefühlt. 

Eure Fanni (und Jenny) 😉

Junghexenpower

Das AusmalbildIMG_6595

Die Aufgabe lautete Bibi Blocksberg ein wenig Farbe zu verpassen. Also haben wir nachmittags die Buntstifte aus der Schublade geholt und losgemalt. Besser gesagt das Minifräulein hat gemalt und Mama hat die ganze Sache beaufsichtigt. Der Malwettbewerb wurde von Coppenrath&Wiese durchgeführt. Wir schauten uns gemeinsam nochmal genauer an wie Bibi Blocksberg denn so aussieht und dann wurde drauf losgekritzelt. Beim Ausmalen hatten wir viel Spaß und ich finde Minifräulein hat sich richtig viel Mühe gegeben.

Die Gewinnerbekanntgabe

Als ich dann von Coppenrath&Wiese auf Facebook angeschrieben wurde, dass wir gewonnen haben, konnte ich unser Glück kaum fassen. Und wir hatte nicht „nur“ Karten gewonnen sondern ein „Meet&Greet“ mit Bibi Blocksberg. Die ganze Abwicklung verlief dann sehr unkompliziert. Wir durften uns einen Wunschtermin für das Bibi Blocksberg Musical aussuchen. Natürlich wählten wir einen Termin in unserer Nähe. Ich war sehr überrascht wo das Musical so unterwegs ist. Zu dem Meet& Greet hatten wir zwei Musicalkarten gewonnen und kauften uns eine Dritte dazu, auch hier lief die Abwicklung total reibungslos. Der 12.03.2016 rückte langsam näher und die Vorfreude wuchs.

Hexen, Hexen über all…

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Am Veranstaltungsort angekommen, liefen uns viele kleine Kinder (vorallem Mädchen) in ihren Bibi-Blocksberg-Hexenoutfits entgegen. Wir sollten uns am Merchandisingstand melden. An dem Stand angekommen wimmelt es von kauflustigen Eltern und ihren dazugehörigen kleinen Hexen. Sodass wir kaum die Möglichkeit hatten Kontakt mit der dortigen Mitarbeiterin aufzunehmen. Bzw. dann mit komischen Blicken gestraft wurden. Das war mir aber in dem Moment egal, denn wir wollten gleich Bibi Blocksberg treffen. Und ich muss sagen: Ja, selbst ich war ein wenig aufgeregt.

Nach einem kurzen Augenblick wurden wir von einem älteren Kölnermann mit langem grau-weißen Pferdeschwanz begrüßt. Er führte uns, vorbei an all den im Saal sitzenden Zuschauern, durch einen kleinen Hintereingang in die Garderobe. Dort trafen wir dann auf Bibi&Barbara.

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Mein Minifräulein war mit der ganzen Situation und den ganzen Eindrücken ein wenig überfordert. Bibi war so angetan von ihr und fragte mich ob sie mein Minifräulein behalten dürfte. Natürlich verneinte ich dies 😉

Nachdem wir nun einige Darsteller getroffen hatten wurden wir von dem Kölschermann auf die Bühne geführt. Es war sehr interessant sich das alles anzuschauen und er beantwortete sehr geduldig unsere Fragen. Zum Abschluß verschenkte er noch einen Schokoriegel, damit war er natürlich der „Held des Tages“

 

Los geht´s

Das Musical war toll. Alle bekannten Charaktere wurden von den Schauspielern toll umgesetzt.

Eine kurze Zusammenfassung von dem Musical: Bibi&Schubia müssen noch Kräuterkunde lernen. Allerdings haben sie dazu natürlich gar keine Lust. Da kommt es ganz gelegen, dass auf Schloss Klunkerburg der IHK- internationale Hexenkongress stattfinden soll. Allerdings werden Bibi&Schubia von der Planung ausgeschlossen. Das passt den beiden so gar nicht und sie überlegen sich wie man den IHK ein wenig moderner machen könnte. Die „Althexen“ sind von den Ideen natürlich gar nicht angetan. Letzlich werden die neuen Ideen ausprobiert und der IHK wird der Renner.

Schön war die Mischung aus Liedern und Texten, zwischendurch haben die Schauspieler immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich geholt, indem sie die Kinder zum Mitmachen aufforderten. Gerade bei so jungem Publikum ist es nicht immer einfach die Aufmerksamkeit der Kinder zu behalten.

Alles in allem war es für uns ein wunderschöner Nachmittag und unser Dank gilt der Firma Coppenrath&Wiese, die uns diesen tollen Nachmittag ermöglicht hat.

mein-dein „Liebster Award“ 2016

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Was ist der “Liebster Award”?
Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mithilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung.

Wie lauten die Regeln?
Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinen Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Nominiert hat mich Tierhilfe Miranda e.V., worüber ich mich sehr freue! VIELEN DANK!!!

Mirandas Fragen an mich:

1. Warum bloggst du?

Ich blogge um „die Welt da draußen“ teilhaben zu lassen. An meinem Leben, meinen Gefühlen, meinen Gedanken, meinen Interessen und Leidenschaften.


2. Wie bist du auf den Namen für dein Blog gekommen?

Mein Blogname ist eine Mischung aus dem was ich bin. Eine Mama. Mit einem 30 h Job und einem Ehrenamtsjob. Eine Frau mit einer Leidenschaft für Pferde.


3. Möchtest du mit deinem Blog etwas bestimmtes erreichen?

Etwas bestimmtes erreichen? Nicht wirklich. Ich möchte, die Leute, die es interessiert ein Stück an meinem Leben, zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit, teilhaben lassen.


4. Sind Kommentare und Likes ein wichtiges Feedback für dich?

Auf jeden Fall sind Likes und Kommentare ein wichtiges Feedback für mich. Nur so weiß ich, ob meine geschriebenen Beiträge interessant für meine Leser sind und was sie darüber denken.


5. Musstest du schon mal unangebrachte Kommentare löschen?

Ein Glück musste ich noch kein Kommentar löschen und wäre auch sehr froh wenn das so bleibt. Es gibt genug „Haterei“ im Leben, da möchte ich nicht auch noch unschöne Kommentare löschen müssen. Ich bin für Frieden und nur schöne, positive Kommentare! 😉


6. Sind unter deinen Lesern auch Leute aus deinem Freundes- oder Familienkreis?

Unter meinen Lesern sind ein paar Freunde. Meine Familie weiß noch gar nicht wirklich von meinem „Blogprojekt“.


7. Fällt es dir leicht, regelmäßig Blogbeiträge zu schreiben?

An sich fällt mir das Schreiben eines Blogeintrages leicht. Ich habe auch noch unzählige Ideen für weitere Blogeinträge in meinem Kopf rumschwirren. Der „Hauptkillfaktor“ für neue und regelmäßige Blogeinträge ist die gute Zeit.


8. Wie wichtig sind Fotos für dich, in deinem Blog?

Fotos sind mir schon wichtig. Ich mag es meine Blogeinträge durch Fotos etwas anschaulicher zu gestalten. Ein schönes, passendes Bild kann einen Eintrag so viel lebendiger machen. Obwohl ich auch sagen muss, dass es nicht immer einfach ist passende Bilder zu finden und dann muss ich auch mal darauf verzichten.


9. Schreibst du lieber über ernsthafte oder lustige Themen?

Mhh… Schwierig! An sich lese ich lieber lustige Blogeinträge. Ich mag es wenn ich die Ironie aus einem Eintrag lesen kann. Mir selbst fällt es leider etwas schwer lustig zu schreiben, daher widme ich mich eher ernsten Themen. Bin aber bestimmt entwicklungsfähig 😉


10. Hast du einen Lieblingsbeitrag auf deinem Blog?

Mein bisheriger  Lieblingsbeitrag ist der, über unseren Bauernhofurlaub im Januar. Das aber auch nur, weil der Urlaub so wunderschön war und ich so immer wieder an diesen tollen Urlaub zurückdenken kann. Dann bin ich auch schon fast wieder ein bisschen erholter 😛


11. Hat sich im Laufe der Zeit dein Blog verändert?

Nein, mein Blog ist aber auch einfach zu „jung“. Er hatte noch gar keine Zeit sich zu entwickeln oder zu verändern.

 

Ich hoffe ihr habt so ein paar Eindrücke von mir sammeln können.

Ich nominiere folgende Blogger:

Folgende 11 Fragen habe ich für euch:

  1. Beschreibe dich in 10 Wörtern.
  2. Für welche 3 „Dinge“ oder Personen bist du besonders dankbar.
  3. Wie lange bloggst du schon?
  4. Was hebt deine Stimmung, wenn deine Laune im Keller ist?
  5. Musik: Elektro oder Rock?
  6.  Welche Träume aus deiner Kindheit lebst du heute?
  7. Über welches Thema bloggst du am liebsten?
  8. Machst du Sport und/oder welcher Sport begeistert dich?
  9. Was macht dir besonders Spass an deiner Arbeit am Blog?
  10. Wie startest du am liebsten in den Tag?
  11. Wie hat das Bloggen dein Leben verändert?

Nun viel Spaß, ich freue mich schon auf eure Beiträge!