Wer ist eigentlich dieser „Ehrenamt“ und warum ist er so unattraktiv?

Wie war nochmal der Anfang? Hmm… Ich weiß es nicht mehr genau, ich bin da so hineingerutscht. Angefangen hatte es mit meiner Leidenschaft für Kinder und den Reitsport. So begann ich im Reiterverein den Reitunterricht mit Kindern zu übernehmen. Es macht mir viel Freude meine Begeisterung für Pferde an die junge Generation weiterzugeben. Auch bin ich kein Freund von stupidem Hintereinandergereite. So sind meine Reitschulkinder gewohnt kleine Wettspiele, Sitzübungen etc. im Reitunterricht zu erleben. Vom Reitunterricht angefangen wurde ich nach einiger Zeit gefragt ob ich mir nicht vorstellen könnte ein Teil des Vorstandes zu werden. Zu dem damaligen Zeitpunkt hörte jemand auf und seit dem übernehme ich die Koordination des Reitschulunterrichts.

Die Anerkennung 

Aber zurück zum Thema. Warum ist das Ehrenamt so unattraktiv? Es gibt kaum Anerkennung, für das was man leistet. Zumindest hat man oft das Gefühl, dass den Leuten von „Außen“ gar nicht bewusst ist, wieviel Zeit und Arbeit an diesem zusätzlichen Job hängen. Ständig wird gemeckert. Ich will dies haben! Warum kann das nicht von euch organisiert werden? Warum läuft das nicht richtig rund?  Ich würde so gern mal das und das erleben! Könntet ihr nicht mal…! usw…                                                              – Diese Art von Anerkennung ist es die man von den Mitmenschen bekommt –

Man schlägt sich von einem Problem zum nächsten. Die Vorstandssitzungen sind lange Debatten über immer wieder auftretende Probleme. Dies führt oft zur Demotivation aller Teilnehmer. Anerkennung bekommt man natürlich von den anderen Vorstandskollegen (die wissen ja schließlich alle wieviel Arbeit Ehrenamt bedeutet)

Ich kann gut nachvollziehen, wenn die Leute sich nicht engagieren wollen. Jeder schlägt sich mit seinen Alltagsproblemen durch und will sich dann nicht noch das Ehrenamt ans Bein binden.
Vorwärts geht’s!! 

Aber wenn die Leute immer nur alle meckern wird nichts besser! Man muss die Dinge anpacken, Chancen für Unterstützing nutzen, in dem man sich z.B. für bestimmte Projekte bewirbt. Nur wenn in einem Verein ALLE mitanfassen können Probleme gelöst und neue Sachen zum Laufen gebracht werden!


Ich bin irgendwie doch ein bisschen froh meinen kleinen Teil zu einer hoffentlich besseren Gesellschaft beizutragen! Auch wenn es mit viel zusätzlicher Arbeit und manchem Ärger verbunden ist. Ich hoffe das sich künftig mehr Menschen freiwillig engagieren ohne eine großartige Gegenleistung zu erwarten.

3 Antworten auf “Wer ist eigentlich dieser „Ehrenamt“ und warum ist er so unattraktiv?”

  1. Das ist in unserem Verein zum Glück nicht so. Hier gehen alle sehr nett miteinander um. Es wird auch viel gelobt und anerkannt, was der andere gemacht hat. Aber wir sind auch ein kleiner Verein. Vielleicht wachsen die Probleme mit, je größer der Verein wird? 😉 Ich finde es auf alle Fälle toll, dass Du Dich ehrenamtlich einsetzt! 😀
    Lasst uns die Welt ein kleines bisschen besser machen! ❤
    LG Susanne

    Gefällt 1 Person

    1. Ja ich denke genau, das was du schreibst! Umso größer umso schwieriger wird es. Es gibt bei uns auch genug die sich engagieren. Leider sind es immer wieder die Gleichen und bei um die 300 Mitgliedern wäre es ja normalerweise möglich genug Engagement zu finden. Denkt man!

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